"Wer nicht meiner Meinung ist, muss dumm sein"

Donnerstag, 30. Juni 2011 um 21:43 - futziwolf
Nestbeschmutzung dringenst erwünscht !
Die deutsche Internetszene überschüttet die "ahnungslosen Offliner" regelmäßig mit Spott, Häme und Verachtung. Das darf nicht sein, findet Sascha Lobo - und beginnt mit der Kritik bei sich selbst.
>>>Genau in diesem Moment läuft etwas auf sehr ungünstige Weise falsch.
Ärgerlicherweise bin ich Teil davon, denn es handelt sich um die Internetszene in Deutschland. Gibt es die überhaupt? Wer dazugehört, würde laut 'nein' schreiben, mit vielen ironischen Ausrufezeichen, durchsetzt von noch ironischeren Einsen. Aber es gibt die Internetszene, das ist leicht an denen zu erkennen, die offensichtlich nicht dazugehören. Von außen betrachtet besteht sie aus vielleicht 50.000 Leuten: diejenigen, die irgendwie zur Diskussion um die digital vernetzte Sphäre beitragen und das Leitbild eines freien und offenen Internets vertreten... >>> spon.de

MySpace: Murdoch gibt auf

Donnerstag, 30. Juni 2011 um 16:53 - futziwolf
MySpace: Justin Timberlake übernimmt Führungsrolle
Der Verkauf des bekannten Sozialen Netzwerks MySpace ist kaum über die Bühne gegangen, da präsentiert der neue Eigentümer auch schon den zukünftigen Werbemagneten. Niemand geringerer als Justin Timberlake soll dem angeschlagenen Sozialen Netzwerk wieder zu altem Glanz verhelfen. Dieser wurde jedoch nicht gebucht. Im Gegenteil: Timberlake hat Anteile an MySpace erworben.
Timberlake: "Es braucht dringend einen Platz, wo Fans mit ihren Lieblingskünstlern interagieren, Musik hören, Videos kucken, coole Sachen entdecken und teilen und sich schlicht vernetzen können. MySpace hat das Potential, dieser Platz zu werden", so Timberlake zu seinem neuen Projekt. Wie er betonte, will er MySpace zum zentralen digitalen Anlaufpunkt für Videos, Musik und Shows machen.
>>> gulli.com +++++++++ >>> spon +++++++++ >>> SZ +++++++++ >>> FR

Und fürchtest du dich nicht, lehren wir dich ...

Donnerstag, 30. Juni 2011 um 16:44 - futziwolf
Fear is the Governments best friend
>>> via fefes blog:
Die Briten lassen jetzt ihre Polizisten bei Bürgern einbrechen, um ihnen zu erklären, wie verwundbar sie für Einbrecher sind. Offenbar hat das Panik- und Bedrohungsgefühl in der Bevölkerung bedrohlich nachgelassen, wenn sie sich zu solchen Maßnahmen gezwungen sehen, um die Bevölkerung gefügig zu halten.
... A young woman on her own was startled when a uniformed cop strolled into her living room after clambering in through an open bedroom window...
Update: Das gibt bestimmt spannende Synergie-Effekte mit der Meldung von gestern, das die Briten das Amerikanische Modell der Hausverteidigung einführen wollen .

Zwangsarbeit in Ungarn

Donnerstag, 30. Juni 2011 um 16:37 - futziwolf
6 Monate ohne Job? Ab auf den Bau
Die Fidesz-Regierung unter Premier Viktor Orbań will Sozialhilfeempfänger zu Arbeitseinsätzen verpflichten. Wer zu weit weg wohnt, dem droht die Unterbringung im Lager.
Arbeitslager mit zwangsverpflichteten Arbeitslosen könnten schon bald Wirklichkeit in Ungarn sein. Ein bereits im Ministerrat präsentierter Plan sieht vor, die Arbeitslosenunterstützung von derzeit neun Monaten auf 180 Tage zu begrenzen. Ein erster Entwurf zog sogar drei Monate in Betracht. Wer dann keinen Job hat, soll im Rahmen eines "Ungarischen Arbeitsplans" zwangsverpflichtet werden können - unabhängig von der Qualifikation.
Die Rede ist von großen Bauvorhaben, wie der Errichtung des neuen Stadions von Debrecen, der größten Stadt Ostungarns. Eine zweistündige Anreise zur Baustelle wird als zumutbar erachtet. Wer mehr als zwei Stunden entfernt wohnt, würde dann für die Dauer des Einsatzes in einer Containerstadt, also einem Lager, untergebracht werden.  >>> taz.de

SoundDigger Vol.140: Eclectic-Mix + Indie/Soul/House

Dienstag, 28. Juni 2011 um 23:10 - futziwolf

Wie Google und Facebook uns andere Standpunkte vorenthalten

Dienstag, 28. Juni 2011 um 21:43 - futziwolf
Welt ohne Gegenmeinung
Was wir bei der Google-Suche und im Facebook-Freundesstrom zu sehen bekommen, errechnen komplexe Algorithmen längst individuell aus unseren Vorlieben. Was wie ein Service am User aussieht, kommt nun heftig in die Kritik: Leben wir bereits in einer Filter-Blase? Der amerikanische Autor Eli Pariser verwendet das Bild, um zu beschreiben, was es bedeuten kann, in einer durch die Algorithmen der großen Netzfirmen bestimmten Öffentlichkeit zu leben, die sich nicht mehr vor dem gemeinsamen Lagerfeuer aller, sondern in den personalisierten Interessensräumen des Einzelnen bildet.
Eine Öffentlichkeit also, die aus vielen kleinen Filter-Blasen besteht. Unter diesem Titel ("Filter Bubble") beschreibt Pariser in seinem dieser Tage in Amerika veröffentlichten Buch, wie die Gefällt-mir-Ökonomie des Netzes die Vorstellung von Relevanz neu definiert und so die gelernten Begriffe von Öffentlichkeit und Demokratie zu verschieben droht. >>> SZ
Was das Internet versteckt
Kein Rückzug aus dem Digitalen



THE FILTER BUBBLE
What the Internet Is Hiding From You
By Eli Pariser
294 pp. The Penguin Press. $25.95.



Protestaufruf aus Griechenland

Dienstag, 28. Juni 2011 um 21:31 - futziwolf
„WIR WOLLEN KEINE UNTERSTÜTZUNGS-KREDITE MEHR“
Ein Gastbeitrag des International Press Release of Syntagma Square & Call for demonstrations, kommentiert von Sabine Leidig
>>> „Freunde, Schwestern und Brüder, wir sind diejenigen, die seit einem Monat auf dem Syntagma-Platz in Athen kämpfen. Wir organisieren uns auf der Basis der direkten Demokratie und der horizontalen sozialen Struktur, unabhängig von allen politischen Parteien. Unsere Stimme ist unsere tägliche Volksversammlung.
Wir sind empört, weil man ohne uns über unser Leben entscheidet und unsere Zukunft verpfändet; weil man uns Kredite aufzwingt, deren Empfänger nicht das Volk, sondern die Interessen der Banken und der Regierungen sind; weil man uns mit dem Schreckgespenst des Bankrotts terrorisiert. So wie sie versuchen, uns zu ängstigen, so versuchen sie auch, das eine Volk gegen das andere aufzuhetzen.
WIR WOLLEN KEINE UNTERSTÜTZUNGS-KREDITE MEHR WIR SAGEN NEIN ZUM AUSVERKAUF DES ÖFFENTLICHEN LANDES UND -VERMÖGENS WIR WOLLEN DIE ANNAHME DES MITTELFRISTIGEN PROGRAMMS DURCH DAS PARLAMENT VERHINDERN
Wir sind gegen die Sozialisierung der Verluste und die Privatisierung der Gewinne!
VEREINIGT EURE STIMME MIT DER UNSRIGEN Die wenigen bereichern sich auf unsere Kosten Heute sind wir dran, morgen ihr Wir sind jeden Tag auf der Straße. Jeden Sonntag versammeln wir uns zu hunderttausenden auf den Plätzen des ganzen Landes, mit Mittelpunkt den Syntagma-Platz. DAS MITTELFRISTIGE PROGRAMM KOMMT NICHT DURCH Die Journalisten schweigen, wir nicht.
Wir fordern alle europäischen Völker und alle Gewerkschaften auf, uns am Tag der Abstimmung über das Mittelfristige Programm beizustehen und sich mit uns zu solidarisieren, indem sie zu Demonstrationen aufrufen. ALLE ZUSAMMEN; UM UNSER LEBEN WIEDER IN DIE EIGENE HAND ZU NEHMEN>>> le bohemian.net

Milled Pavement Records - Fatalist EP

Dienstag, 28. Juni 2011 um 00:54 - futziwolf


MISANTHROP: Soeben ist die sieben Track starke EP "Fatalist" erschienen, die ich zusammen mit dem Rapper THMS aus Stockholm aufgenommen habe. Vor ca. vier Jahren hat mich Thomas angeschrieben, den ich bereits unter seinem alten Alias Mr. T von einem Feature mit Audio88 kannte, und wollte Beats, Cuts und ganze Produktionen. Einige davon sind auf seinem letzten Album untergekommen, aber während der letzten Jahre haben wir uns darüber hinaus auch entschlossen, eine eigene EP zu machen. Zu Beats, die THMS aus meiner mittlerweile etwas größeren Halde gepickt hat, haben wir uns Gedanken zum Schicksal und unserer Umwelt sowie anderen Themen gemacht, die uns als Geschöpfe der Generation XY bewegen.Misanthrop & THMS - Fatalist EP Snippet by misanthrop

Thrill Jockey Records! :: Sorry Bamba - Volume One 1970-1979

Dienstag, 28. Juni 2011 um 00:18 - futziwolf
Sorry Bamba - Volume One 1970 - 1979
Sorry Bamba was born in 1938 in Mopti — “The Venice of Mali” — a city whose setting at the confluence of the Niger and Bani rivers made it a true cultural crossroads. This diversity sparked an unsinkable curiosity and passion for learning that characterizes Sorry’s career to this day.
CD version comes in a 4 panel mini-LP style gatefold package with 4 page booklet of photos and notes. 2xLP version is limited to 1,000 copies worldwide and includes artworked inner sleeves with photos ...

Sorry Bamba - Sayouwe

Nach dem Atomaussstieg: Jetzt raus aus Facebook!

Montag, 27. Juni 2011 um 20:19 - futziwolf
Der Facebook-Boykottaufruf: Der süße Traum (oder die saure Rache) der etablierten schreibenden Zunft (trotz Gejammer seitens der "echten" Journalisten, vergibt der aponaut ein "Like". Warum? Wem die Ausage der folgenden Headline aus dem Telepolisartikel nicht reicht: Wir finden Facebook einfach Scheiße.)
Facebook möchte an der Börse mit 17 Millionen deutschen Usern etwa 100-200 Euro pro Kopf erlösen
- ein Grund, sofort auszusteigen

>>> Warum verschenken wir eigentlich unser wertvolles Sozialkapital an russische und chinesische Oligarchen und Goldman Sachs? Wir haben uns einreden lassen, dass wir für unsere edlen Anliegen dabei sein sollen. Jede Initiative, jeder Verlag, jedes Projekt ist bei Facebook und hofft auf die Währung like.
Allerdings haben Guttenberg auch seine fast 600.000 likes nicht zurück ins Amt geholfen. Alle mir bekannten Initiativen liegen weit unter dieser Zahl. Natürlich freut man sich als Aktivist, wenn das eigene Interview in Twitter und Facebook empfohlen wird, wenn ein Artikel über die eigene Aktion 481mal like und 81 tweeds erhält.
Au revoir, zauberhafte, falsche Freunde
Diese Schmeichelei und die zauberhaften, falschen Freunde sind es, die uns glauben lassen, wir bräuchten Facebook. Auch meine Verleger und Redakteure freuen sich über den vermeintlichen Multiplikator Facebook. Wenn ich aussteige, verlieren sie ein scheinbar wertvolles like. Und ich ein paar zauberhaft-elegante, exotische Freundinnen und Freunde. Aber der Grund dafür, dass ich meinen Account lösche, ist kein kultureller oder datenschützlerischer, sondern ein wirtschaftlicher: Ich möchte, dass alle Werbeeinnahmen, die durch meine Inhalte erzielt werden, auch in den Taschen von Süddeutsche, Spiegel, Frankfurter Rundschau, Finanzbuchverlag und heise landen, nicht in den Tresoren von Milliardärsjachten oder auf den Konten von Goldman Sachs.
Facebookfreie Zone
Unsere Online-Kommunikation ist eine Form von Sozialkapital. Wir haben keinen Grund, unser Sozialkapital an der Garderobe von globalen Netzwerken abzugeben. Aaron Sorkin, Autor von The Social Network, scheint das genauso zu sehen: Er stieg soeben aus. Wer auch der Auffassung ist, dass weder Mark Zuckerberg noch seine Investoren unsere Spenden benötigen, kann seinen Facebook-Account hier deaktivieren. Für Webseiten könnte jetzt der Button "Facebook freie Zone" zum Gütesiegel für authentisches Sozialkapital im deutschsprachigen Raum werden. <<<
>>> alexander dill auf telepolis

Berliner Hip-Hop Dokudrama “Status Yo!” online !

Montag, 27. Juni 2011 um 12:26 - futziwolf
"Ganz ohne Klischees und Szeneromantik kommt auch dieser Film über HipHop nicht aus."
>>> "Einer der wahrscheinlich besten deutschen Filme, der je über Hip Hop als Subkultur in diesem Land gemacht wurde. Schon zu Beginn des Jahre wurde das Drama höchstoffiziell auf Youtube geladen – genau so, wie es eigentlich alle Macher machen sollten, wenn ihre Filme eigentlich “durch” sind. Die Nazi U-Bahnhof Szene am Ende möge den Machern verziehen sein, der Film ist sehenswert." <<<
"Status Yo! ist ein Film aus dem Jahr 2004 über die Berliner Underground Hip-Hop-Szene und über die Jugend der Hauptstadt. In „Status Yo!“ sind alle vier Elemente des Hip-Hops („MCing“, „DJing“, „Writing“ und „B-Boying“) enthalten. Der Film handelt von Problemen in der Liebe, Arbeitslosigkeit, Rassismus- und Antirassismus, Schlägereien, Geldproblemen und einer Vatersuche. Regisseur Till Hastreiter ließ Laiendarsteller mitspielen, welche auch im wahren Leben Hip-Hopper sind oder in irgendeiner Form zur Hip-Hop-Kultur gehören, wie die Rapper Yaneq und Sera Finale." >>> via kraftfuttermischwerk.de

Geschichtsuntericht: das dicke Buch mit den leeren Seiten ...

Montag, 27. Juni 2011 um 01:03 - futziwolf
Wie Herrschaftswissen privatisiert wird ...
Früher war die Welt in Ordnung. Die Päpste ließen die Geschichte in einer Sprache aufschreiben, die das gemeine Volk nicht verstand, und versteckten sie in ihren Verließen. Bis heute hat zu den Archiven des Vatikans – eines eigenen Staates - nur der Zugang, der vom Oberhirten auserkoren wurde. Die Monarchien machten es ihnen nach und erklärten ihr Schriftgut zu "geheimen Staatsarchiven" – nomen est omen, geheim eben. Die Untertanen kamen gar nicht auf die Idee, dort ihre Nase hineinstecken zu wollen.
Dann änderte die Technologie alles. Zunächst kam der Buchdruck in die Quere. Wissen wurde verbreitet - und das sogar in einer Sprache, die die Leute verstanden. Und in der Neuzeit kamen der Fotokopierer, das Internet und Wikileaks. Sogenannte "Rechtsstaaten" entstanden, von Transparenz und Demokratie war plötzlich die Rede. Zum Glück ließ sich Herrschaftswissen weiterhin vor den niedrigen Rängen in den Kellern der Geheimdienste verbergen. In der hinterwäldlerischer Bundesrepublik sind die Akten des BND und des Verfassungsschutzes grundsätzlich vom Informationsfreiheitsgesetz ausgenommen. In den USA hingegen unterliegen CIA-Akten dem Freedom of Information Act, was George W. Bush seinerzeit dazu bewegt hat, die "presidential papers", also die Unterlagen der US-Präsidenten, vom FOIA auszunehmen.  >>> telepolis

Hoffen auf die Revolution

Sonntag, 26. Juni 2011 um 12:05 - futziwolf
LulzSec löst sich auf (Update)
  Das berüchtigte Hacktivisten-Kollektiv LulzSec löst sich nach fünfzig Tagen voller spektakulärer Hacks auf. Das zumindest ist einem Dokument zu entnehmen, das die Hacker in den späten Abendstunden des gestrigen Samstag ins Internet stellten. Der Text erweckt den Eindruck, als seien die Aktionen von LulzSec von vorne herein als zeitlich befristete Kampagne geplant gewesen.
Der Text wird von den Hacktivisten - nach eigenen Angaben besteht das Team aus nur sechs Leuten - als "letzte Veröffentlichung" bezeichnet. Unter Verwendung zahlreicher Metaphern aus dem Bereich der Seefahrt - auch früher schon verwendeten sie beispielsweise gerne ein "LulzBoat" als Ascii-Art - beschreiben die Mitglieder des Kollektivs, wie sie vor 50 Tagen begannen, das Internet unsicher zu machen. "In den letzten 50 Tagen haben wir Firmen, Regierungen, oft die allgemeine Bevölkerung und womöglich alles dazwischen behindert und bloßgestellt, einfach weil wir es konnten," schreibt der Autor des Textes. Man liebe bei LulzSec einfach "den rohen, ungestörten, chaotischen Kick von Entertainment und Anarchie". >>> gulli.com xxxxxxx >>> tagesschau.de

L'ONIRAUNOTE auf BUDABEATS Records

Samstag, 25. Juni 2011 um 17:29 - futziwolf
L'ONIRAUNOTE - LES CHIMERES EXQUISES


L'Oniraunote is a french producer born as Jean Alphonse Genou. The "Les Chimeres Exquises" album is essentially cinematic but it steps far more with its variegation of styles like experimental, oriental, ambient, abstract, trip hop, downtempo... Jean uses huge ammounts of samples with good taste and talent in his music combined with pretty wild grooves sometimes. The album stands out with its delicate sound from todays music.




download zip (23MB: 9 tracks, covers, info)
time: 49'49" - release: 2010.11. - quality: 320 kbps, stereo mp3

SoundDigger Vol.139: Trotz Regen : Soul/Funk/Jazz/HipHop + Dubstep

Samstag, 25. Juni 2011 um 15:56 - futziwolf