SoundDigger Vol.150: Melting Pot + One Handed Music

Sonntag, 31. Juli 2011 um 20:33 - futziwolf
SOLA ROSA - Turn Around // 7inch


Kiwi soul is on the rise and we are happy to welcome Sola Rosa as ourlatest signing from down under. Back home in NZ, the band, lead by mastermind Andrew Spraggon is already a household name with their trademark mix of soul, reggae, hip-hop and whatnot. Call it modern day roots music if you like. The first single from their forthcoming album „Get It Together“ features the wonderful Iva Lamkum on vocals. Suff Daddy is on the remix for the 7" - digi single comes with remixes by Suff Daddy, TM Juke and DJ Vadim!

Rappin With Paul White // 2LP
+
DJ House Shoes // The mixtape
Here it is: Detroit legend DJ House Shoes (Michael  Buchanan) presents Rapping With Paul White -  The Mixtape


Rapping With Paul White - The DJ House Shoes Mixtape
by alexchase

SoundDigger Vol.149: Soul/Disco/DeepHouse + GlobalBeats/Ethnotronics

Sonntag, 31. Juli 2011 um 00:06 - futziwolf

SoundDigger Vol.148: BEYOND PINK

Samstag, 30. Juli 2011 um 14:09 - futziwolf
BEYOND PINK :: Hardcore-Punk-Riot-Girls myspace
Die HardcorePunk Band aus Malmö rockt gerade einige NRW-Städte.
Beyond Pink sind unter anderem bei dem Label EMANCYPUNX RECORDS aus Polen erschiehnen.


SoundDigger Vol.147: Neues Album: JOLLY GOODS - "Walrus"

Samstag, 30. Juli 2011 um 13:26 - futziwolf
JOLLY GOODS - "Walrus" OUT ON 23RD SEPTEMBER 2011







JOLLY GOODS im aponaut








SoundDigger Vol.146: Hip Hop/Jazz/Indie/Electronic/Psych

Freitag, 29. Juli 2011 um 00:08 - futziwolf
David Vangel - Taylorism in 2011
The 60-min set explores a range of eclectic sounds and styles; aimed at offering some familiarity and also challenging rigid confines of genre definitions.  Enjoy!


Bravo verherrlicht Vergewaltigungen

Mittwoch, 27. Juli 2011 um 19:42 - futziwolf
Bravo verherrlicht Vergewaltigungen
von Nadine

>>> Über den Gehalt der Foto-Lovestorys im Jugendmagazin Bravo lässt sich streiten: Geschlechterklischees und Heternormativität sind immer wieder gern gesehene Zugaben für die Redaktion, um die Geschichten der Jugendlichen mit Inhalt zu füllen.
Uns erreichte gestern ein Hinweis auf diese Geschmacklosigkeit in einer Foto-Lovestory namens “Der One-Night-Stand”(Triggerwarnung!): Neben den üb­li­chen langweiligen sexistischen Implikationen (Jungs wollen unter sich sein und Fuß­ball gucken, Mädchen nerven dabei nur – Mädchen wollen lieber kuscheln, sind emotional und engen ihren Partner ein), wird in diesem Fotostrip nicht-kon­sen­sualer Sex dargestellt, ohne diesen zu problematisieren.
Sie betrinkt sich, weil sie sauer auf ihren Partner ist, ein anderer Junge bringt sie nach Hause. Dort schläft sie betrunken ein, während er ihre Lage schamlos ausnutzt. Die Situation wird im Anschluss nicht problematisiert, sondern als “harm­loser” One-Night-Stand und “Fremdgehen” verkauft. Als ob das nicht schon un­er­träg­lich genug wäre, erfährt sie im Anschluss, dass der Junge, der gegen ihr Ein­ver­ständnis und ohne Kondom Geschlechts­verkehr mit ihr hatte, ein HIV-Infizierter ist. Zu den Vergewaltigungs­verharmlosungen, -mythen und Victim Blaming in dieser Foto­serie gesellen sich also auch noch Vorurteile gegen HIV-Erkrankte, die – pathologisiert und sozial isoliert – rücksichtlos Menschen “an­stecken”, sobald sich eine Gelegenheit ergibt.
Besonders widerlich in dieser Bravo Foto-Lovestory ist das Gegeneinander-Ausspielen von diskriminierenden Klischees gegenüber Frauen, die vergewaltigt wurden, und HIV-Infizierten. Wer_welche sich beschweren möchte, kann dies beim Presserat tun oder eine Email an die Bravo-Redaktion schreiben. >>> maedchenmannschaft.net

Als Polizist in Sachsen, da darf man alles, oder?

Mittwoch, 27. Juli 2011 um 11:49 - Toxo
Die taz interviewt im Zuge des Datenskandals in Dresden Oberstaatsanwalt Haase, der hinter der linken autonomen Szene eine Gruppe organisierter Superschurken vermutet:

>>> Taz: Herr Haase, in Sachsen Polizist zu sein, ist bestimmt nett. Da darf man alles, oder?
Lorenz Haase: Das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Sächsische Polizisten sind ebenso an Recht und Gesetz gebunden wie Staatsanwälte und Richter.[..]
taz:Beziehen sich diese Taten auf die Februar-Demonstrationen gegen Neonazis? Oder auf einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren, wie es Dokumente belegen, die der taz vorliegen?
Es ist richtig: Die Taten beziehen sich nicht nur auf den 19. Februar. Wir vermuten, dass für diese Taten eine Organisation verantwortlich ist, dass die handelnden Gruppen gelenkt worden sind. Und wir gehen davon aus, dass es einen Kopf der Gruppe gibt. Dies gilt es so aufzuklären, dass wir es nachweisen können.[..]
taz: Sie haben wiederholt das Mafia-Argument angeführt: Wer in Palermo gegen die Mafia ermitteln würde, brauche eben einen breiten Ermittlungsansatz. Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass Sie es in Dresden mit einer linken Mafia zu tun haben?
Der Vergleich hinkt natürlich. Ich wollte darauf hinweisen, dass wir nicht nur gegen Einzeltäter ermitteln. Wir haben es in Sachsen nicht mit einer linken Mafia zu tun, aber mit gut organisierten kriminellen Strukturen. <<<

Das Interview findet sich hier: https://www.taz.de/!75168/

Der Tante Renate // Solvent // BASS CLEF

Mittwoch, 27. Juli 2011 um 01:11 - futziwolf

VOLXVERHEXUNG

Dienstag, 26. Juli 2011 um 00:02 - futziwolf
Auswirkungen des 22.07.2011
>>> Diese Oslo-Nummer hat ja auch ein-zwei Aspekte, die wir direkt zum Anlass nehmen könnten, da mal konkret was zu tun. Z.B. hat der in seinem Manifest die Merkel als die am wenigsten schlimme Führerin eines EU-Landes gelobt. Das sollte uns ein Anlass sein, die Merkel aus ihrem Amt zu entfernen.
Auch Henryk M Broder ist peinlich berührt, dass seine Pro-Israel-Contra-Moslem-Positionen von dem Norweger aufgegriffen wurden und in seinem Manifest referenziert wurden. Der glaubt immer, seine Hetze sei nicht so schlimm, wenn er beim Vortrag ein Glas guten Rotwein trinkt, aber so einfach ist das halt nicht.
Ob in diesem Manifest auch Sarrazin als Vorbild genannt wird? Da wächst zusammen, was zusammen gehört.
Ist das nicht eigentlich der perfekte Nachweis für Volksverhetzung, wenn ein irrer Norweger sich verhetzen lässt und dann fast 100 Menschen umbringt? >>> via fefes blog
Brandanschlag auf Roma-Wohnhaus in Leverkusen
Die Polizei kann einen rechtsradikalen Hintergrund "nicht ausschließen". Zeugen sahen vier Angreifer, zwei davon hatten eine Glatze. Die Bewohner konnten unverletzt aus dem Wohnhaus fliehen. Auf ein Mehrfamilienhaus in der westdeutschen Stadt Leverkusen ist am frühen Montagmorgen ein Brandanschlag mit möglicherweise fremdenfeindlichem Hintergrund verübt worden. In dem Haus wohnen nach Polizeiangaben Roma. Unbekannte hätten mehrere Brandsätze in die Erdgeschoss-Wohnung geschleudert, sagte ein Polizeisprecher. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten und blieben unverletzt. >>> diepresse.com
Wir schützen unsere Freiheit nicht, indem wir sie abschaffen:
Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl, nahm den Bombenanschlag in Oslo und das Massaker unter den Teilnehmern eines Jugendcamps auf der Insel Utøya zum Anlass, seine Forderung nach Einführung der Vorratsdatenspeicherung zu erneuern. >>> netzpolitik.org
Der Brandstifter und die Biedermänner >>> nachdenkseiten.de
Attentäter verschickte Manifest gezielt an Rechtsextremisten
Kurz vor den beiden Anschlägen in Norwegen hat der Täter, Anders Behring Breivik, sein 1500 Seiten umfassendes Pamphlet nach Informationen des Tagesspiegels gezielt an mehrere hundert E-Mail-Adressen von Rechtsextremisten in Europa und den USA geschickt. >>> tagesspiegel.de
Mit Vorratsdatenspeicherung und "Auffälligen"-Datei gegen den Terror >>> telepolis

A Tribute to Amy Winehouse

Dienstag, 26. Juli 2011 um 00:01 - futziwolf

Empört euch! - "Wir brauchen einen Aufstand des Gewissens"

Sonntag, 24. Juli 2011 um 23:10 - futziwolf
Der Zusammenhang zwischen Bankenrettung und Hungerkatastrophe
Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler sollte die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele halten - zwei Monate später wurde er ausgeladen. Nun spricht er über den Skandal und erläutert den Zusammenhang zwischen Bankenrettung und Hungerkatastrophe.
>>> ... SZ: was ist denn der wahre Grund Ihrer Ausladung?
Ziegler: Die Salzburger Festspiele sind eine heilige Handlung, die aber sündhaft teuer ist. Als die Hauptsponsoren Nestlé, UBS und Credit Suisse hörten, dass ihre Großkunden 30 Minuten lang mir zuhören müssten, ohne aus dem Saal rennen zu können, war das für die eine Horrorvorstellung. Die haben dann so lange Druck ausgeübt, bis mich die Landeshauptfrau wieder ausgeladen hat.
... SZ: Ihre Rede ist aber ja auch starker Tobak. Sie schreiben darin: "Ein Kind, das heute verhungert, wird ermordet." Wer sind denn die Mörder?
Ziegler: Die kannibalische Weltordnung, hervorgebracht vom Raubtierkapitalismus. Der Terror der Profitmaximierung. Die Weltlandwirtschaft könnte zwölf Milliarden Menschen normal ernähren, das Doppelte der Weltbevölkerung. Wir tun es aber nicht. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. Das Geld ist nicht da. Denn es wird gebraucht, um die Banken zu retten. >>> SZ
Jean Zieglers ungekürzte, nicht gehaltene Eröffnungsrede der Salzburger Festpsiele finden Sie unter www.sueddeutsche.de/ziegler.

Massaker als Marketing:

Sonntag, 24. Juli 2011 um 14:49 - futziwolf
Über Massaker, Hemmschwellen und die Gesellschaft der Halluzination +
Das Manifest des Massenmörders
>>> von Patrick Gensing
Das Motiv für den Massenmord in Norwegen ist klarer geworden: Der rechtsradikale Norweger B. wollte Aufmerksamkeit für sein “Manifest” schaffen und durch das Massaker weltberühmt werden, um seine kruden Thesen möglichst weit zu verbreiten. Das geht laut norwegischen Medienberichten aus dem Geständnis des 32-Jährigen hervor. B. hatte demnach sein etwa 1500-Seiten-umfassendes “Manifest” eine Stunde vor den seit Jahren geplanten Anschlägen an rechte Politiker in Skandinavien geschickt.
Nun erklärt sich auch, warum B. die Jugendorganisation der Arbeiterpartei angriff und möglichst viele Jugendliche ermordete. B. beklagte nämlich einen vermeintlichen Siegeszug des “kulturellen Marxismus”, der aus der “destruktiven” Frankfurter Schule hervorgegangen sei. Dieser Siegeszug sei Voraussetzung für die “Islamisierung Europas” – so die bekannte Argumentation von B. und anderen “Islam-Kritikern”, die nicht weniger als die Abschaffung Deutschlands (Sarrazin) oder eben Europas (B.) prophezeien. So wird ein Szenario entworfen, in der Selbstverteidigung gegen einen vermeintlichen Massenansturm von islamistischen Horden als legitim erscheint. >>> tagesschau.blog

Unparteiisch und immer gut recherchiert:

Sonntag, 24. Juli 2011 um 14:17 - futziwolf
Bei ARD und ZDF hetzen Sie in der 1. Reihe!
Am Samstag, den 23.07.11, gab es mal wieder ein Paradestück der Desinformation im so genannten „Öffentlich rechtlichen“ Fernsehen. Und die, über die gehetzt wird, zahlen auch noch (die GEZ Gebühren) für so etwas. Ist der Kapitalismus nicht genial?!
Im so genannten Länderspiegel haben die „Redakteure“ gestern Hartz4 Kontrolleure beim Aufspüren von Selbstständigen, die unrechtmäßig Leistungen beziehen sollen, begleitet. Aber die Propaganda beginnt schon früher. >>> readers edition

R.I.P. Amy Winehouse [UPDATE]

Samstag, 23. Juli 2011 um 21:19 - futziwolf
In London ist die britische Sängerin Amy Winehouse gestorben.
Der Spiegel schreibt den üblichen Dreck über fünffache Grammy-Gewinnerin und den "Aufsehen" erregenden Alkohol- und Drogenexzessen. ... Winehouse' Vater Mitch hatte wiederholt besorgt über ein "langsames und schmerzhaftes Sterben" seiner Tochter gesprochen.  >>> s.p.o.n.
Bei TWITTER findet sich dazu diese Nachricht: In Afrika ist heute ein unbekanntes Kind verhungert. Drogen standen ihm nicht zur Verfügung. Ich finde diese Vergleiche zum Kotzen.
Nachruf in der taz: Gegendiva mit Fuck-Off-Haltung + Es ist zu authentisch



Mord- und Totschlagmedien [UPDATE 02]

Samstag, 23. Juli 2011 um 21:02 - futziwolf
Kritische Bemerkungen zu den Anschlägen in Norwegen und der Berichterstattung
>>> Terror heißt „Angst und Schrecken“. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren hat sich in Europa das Blickfeld in Bezug auf politischen Terrorismus auf den sog. „islamistischen“ Terror reduziert. Es stand außerhalb jedweder Diskussion, dass der Terror des 21. Jahrhunderts gemäß der ideologischen Vorarbeit Huntingtons („Clash of Civilizations“) nur ein kulturell-religiöser sein könne, der vorallem aus dem islamischen Kulturkreis sich gegen die westliche Welt richten würde. All diejenigen Apologeten, die im Gewand des Expertentums der Islamophobie ebenfalls einen Dienst erwiesen haben, sind eines besseren belehrt.
Die Anschläge in Norwegen am 22. Juli 2011 waren rechtsradikaler, christlich-fundamentalistischer Natur.
Eine schwere Erkenntnis für genau diejenigen, nämlich dass die Welt zu komplex ist, die politischen Interessen und Gruppen zu differenziert, als dass man jede sicherheitspolitische Bedrohung auf einen imaginierten Pappkameraden mit Bart und Kopfbedeckung abwälzen könnte. Alleinig dies nicht begriffen zu haben oder nicht wahrhaben zu wollen, scheint der selbsternannte ARD-Terrorexperte Rainald Becker. Der wusste nämlich bereits nachmittags, dass diese Tat naheligenderweise einen islamistischen Motivationsursprung haben müsste. Dafür spräche nämlich das norwegische Militärengagement in Afghanistan und Libyen sowie weitere im norwegischen Inland bestehende Indizien, wie lokalisierte Hassprediger und islamistische Zellen: >>> readers edition
siehe auch:
Fernsehkommentare zum Terror: Wer solche Experten kennt, braucht keine Laien >>> faz.net
siehe auch:
Sämtliche selbsternannten Terror-Experten haben versagt. Sie sind überflüssig: >>> taz.de