Die Buchempfehlung :: Korrupt? von Mathew D. Rose

Dienstag, 29. November 2011 um 18:14 - futziwolf
Mathew D. Rose - Korrupt?
Vertreten Politiker wirklich den Willen des Volkes? Oder arbeiten sie auf eigene Rechnung? Mathew D. Rose folgt der Spur des Geldes und wirft einen Blick hinter die Finanzkulissen von Parteien und Politikern. Er enthüllt: Politik funktioniert nach den Gesetzen des Big Business. Geld und Macht bestimmen immer öfter die politischen Entscheidungen. Die Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben.


Heyne 2011
320 Seiten.
Gebunden - 19,99 €

Artikel und Service mit Leseprobe und Videos auf der Freitag.de

"Eurogeddon": Angst vor Ausschreitungen und sozialen Unruhen

Montag, 28. November 2011 um 18:59 - futziwolf
HILFE !!! WIR MÜSSEN ALLE ALLE STERBEN !!!
>>> Das britische Außenministerium hat seine Diplomaten dazu angehalten, sich auf einen möglichen Euro-Kollaps einzustellen und dabei auch die Wahrscheinlichkeit von Riots mit einzubeziehen.
Wenn stimmt, was Familienangehörige, Freunde und Bekannte erzählen, dann gibt es in Deutschland unzählige Personen, die nachts kaum mehr schlafen, weil sie an den Euro denken. Dann sind tausende Keller bis obenhin mit Vorräten gefüllt, die zwei Monate reichen müssen, dann hätten Diebe momentan die allerbesten Aussichten in Wohnungen auf riesige Mengen Bargeld zu stoßen, wenn sie - wie in doch längst veralteten Geschichten - in Schubladen, unter Matrazen und in alten Kaffeedosen suchen. Vielleicht finden sie sogar Gold wie im Märchen. Dass die Angst, die in den Büro-, Flur- und Mittagspausenerzählungen weitergereicht wird, durchaus ernst zu nehmen ist, merkt man spätestens dann, wenn die Mütter am Telefon kaum mehr über ihre Kinder reden, sondern fast nur mehr über Euro-Kollaps-Gegenmaßnahmen - und anschließend die Sparguthaben überprüft werden ... >>> telepolis

(Keine) Minderheitenrechte in Russland

Montag, 28. November 2011 um 18:58 - futziwolf
Keine Versammlungsfreiheit für Homos in Russland
Ein Gesetz in Sankt Petersburg will öffentliche Auftritte von Schwulen und Lesben mit Geldstrafen ahnden. Offiziell dient die Maßnahme dem Jugendschutz.
>>> Das neue Gesetz für Sankt-Petersburg bezeichnete der im September 2010 in Moskau festgenommene russische Homo-Aktiviste Nikolai Alexejew als Schande.
Für Homosexuelle in Sankt Petersburg brechen jetzt noch härtere Zeiten an: Fast einstimmig verabschiedete die Stadtversammlung letzte Woche ein Gesetz, das die Versammlungsfreiheit von sexuellen Minderheiten weiter einschränkt. Demnach werden "öffentliche Aktionen", die Homo-, Bi- und Transsexualität propagieren, mit Geldstrafen von bis zu 1.250 Euro geahndet. >>> taz.de

Ideen, die niemandem wehtun

Sonntag, 27. November 2011 um 15:43 - futziwolf
Vor diesen Grünen brauchen sich die Reichen nicht zu fürchten. die grüne bürgerliche Mitte:
>>> Das Klischee, die Grünen seien eine besonders streitbare Partei, hält sich hartnäckig. Auch deshalb, weil Spitzengrüne dieses Image sorgsam pflegen. Doch mit der berühmt-berüchtigten Streitkultur ist es nicht mehr weit her.
Wo früher erbittert über Richtungsentscheidungen gestritten wurde, wo der Vorstand jederzeit die Revolte fürchten musste, herrscht heute der sorgsam austarierte Kompromiss. Der Grünen-Parteitag in Kiel belegte wieder einmal, wie effektiv die Grünen-Spitze mit Blick auf die Wahl 2013 Geschlossenheit inszeniert. Und die Basis folgt erstaunlich widerspruchslos. Die wenigen Kritiker, die es noch gibt, sind allenfalls rebellisches Kolorit. <<< taz.de
Parteitag der Grünen + Geschlossene Gesellschaft

Wer sich gegen Wasserwerfer und Pfeffergas wehrt, wird erschossen

Samstag, 26. November 2011 um 14:00 - futziwolf
Wie in Deutschland bei Castor-Protesten Widerstand und Berichterstattung massiv behindert werden:
>>> Wasserdichte Kleidung gelten als "Passivbewaffnung". <<<
also nix mit Schutz vor Wasserwerfern bei der kalten Witterung.
>>> Polizei beschlagnahmt "zur Gefahrenabwehr" den Podcast-Bus und alles Equipment von Metronaut. <<<
>>> In Dahlenburg dürfen zu einer angemeldeten Kundgebung keine weißen Maleranzüge getragen werden, da diese Passivbewaffnung seien. <<<
>>> Polizei droht bei Räumung mit Pfefferspray und geht mittlerweile auch taz-Journalisten tätlich an. <<<
>>> In Metzingen werden mittlerweile jegliche Handschuhe durch Polizeikräfte konfisziert. <<<

>>> Metronaut: Gefahrenabwehr gegen Mikrofone


Sooo grooß war der Bär, der die Gleise verbogen hat...

SoundDigger Vol.175: Nostalgia77 + 80s Soul/Rap + Contemporary Jazz

Samstag, 26. November 2011 um 00:01 - futziwolf
Nostalgia 77 plays: Many Voices Part 1 xxx Many Voices Part 2

Das bittere Ende der Urheberrechtsdebatte

Freitag, 25. November 2011 um 15:08 - futziwolf
Die Unterhaltungsindustrie ist gar keine, sondern ein Sack Erdnüsse !
>>> Was passiert, wenn in China ein Sack Erdnüsse umfällt? Die Antwort darauf gibt uns die erbitterte Diskussion um die Zukunft des Urheberrechts:
Die aktuelle Online-Diskussion "Berthold Seliger vs Mark Chung vs das Volk" zeigt auf eine sehr plakative Weise, dass die von den Verwertern von Wissen und Kultur beschleunigte Urheberrechtsdebatte schon wenige Jahre nach ihrem für manche hoffnungsvollen Start von ihren Lenkern an die Wand gefahren wurde. Eigentlich ist die Debatte am Ende. Aus und vorbei. Und wie kam das? <<< telepolis

Data Trash: Die Theorie der virtuellen Klasse

Donnerstag, 24. November 2011 um 14:02 - futziwolf
Data Trash: Die Theorie der virtuellen Klasse
Arthur Kroker im Gespräch mit Geert Lovink
>>> Meist bezeichnet man sie als die Info-Elite, der kanadische Medientheoretiker nennt sie Angehörige der virtuellen Klasse: die Technokraten der Informationsgesellschaft. Sie schaffen die Tools, versuchen, sie an den Mann zu bringen, sind Missionare, die für den Eintritt ins Netz, für die Digitalisierung von allem und jedem werben, und produzieren den Datenmüll. Sie sind, wie Newt Gingrich, liberal in Wirtschaftsfragen und konservativ in gesellschaftlichen Belangen. Geert Lovink, Mitbegründer der Digitalen Stadt und der anarcho-fröhlichen Bilwet Agentur, spricht mit Arthur Kroker über den Willen zur Virtualität.
Eine nihilistische Klasse
Der kanadische Medientheoretiker und Politologe Arthur Kroker ist Autor von Büchern wie "The Possessed Individual", "Spasm" oder "Hacking the Future" und Gründer der Zeitschrift CTheory, die es seit einiger Zeit auch im Internet gibt. Seit einiger Zeit ist er auch in Europa bekannt, reist mit Marilouise Kroker von einer Veranstaltung zur anderen und hält oft mit ihr zusammen einen der im französischen Stil der Theoriepoesie gehaltenen Vorträge oder gleich eine theoretische Performance. Mit Data Trash, das er zusammen mit Michael Weinstein, einem politischen Philosophen, Rap-Dichter und Fotografiekritiker aus Chicago geschrieben hat (St. Martin's Press, New York 1994), ist alles anders geworden. Fest verankert in der europäischen Philosophie, aber ihr nicht gänzlich verhaftet, hat Arthur Kroker sein Thema gefunden: die virtuelle Klasse - und damit den Ansatz zu einer politischen Theorie.
Warum besitzt diese neue Klasse kein eigenes Klassenbewußtsein? >>> telepolis

Staatstrojaner-Affäre

Mittwoch, 23. November 2011 um 16:04 - futziwolf
CCC-Sprecher kritisiert Vertuschung und Inkompetenz
>>> Aufklärung? Mitnichten. Die Bundesregierung nimmt Stellung zum umstrittenen Einsatz von Staatstrojanern und flüchtet sich in vage Auskünfte. IT-Experten kritisieren: Vieles will Berlin lieber gar nicht wissen, wichtige Details werden dagegen als geheim eingestuft.
In der Affäre um den Einsatz staatlicher Schnüffelsoftware hat der Chaos Computer Club (CCC) die Bundesregierung und Sicherheitsbehörden erneut heftig kritisiert. Grund ist eine Antwort der Exekutive auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei. Damit bestätige sich der "Eindruck anhaltender technischer Inkompetenz und mangelnder Kontrolle", sagte CCC-Sprecher Dirk Engling. "Statt Aufklärung und Transparenz versucht die Regierung weiter, ihre Blamage durch Geheimhaltung und Beschönigung der peinlichen Tatsachen zu vertuschen." >>> s.p.o.n. XXXXXXXXXXXX >>> gulli.com

Georg Kreisler ist tot.

Mittwoch, 23. November 2011 um 11:36 - futziwolf
R.I.P. Georg KreislerWebseite: georgkreisler.de
Nirgendwo daheim
Georg Kreisler floh 1938 als Jude aus Wien in die USA. Nach 17 Jahren kehrte er zurück – und fühlt sich doch bis heute im Exil. Eine Begegnung mit einer Legende: derfreitag.de: Freitag-Redakteur Jan Paff hatte ihn im Juni dieses Jahres zum Gespräch getroffen.
orf.at:
Sandra Kreisler: Mein Vater Georg Kreisler
(2007)
zeit.de: "Man schreibt Böses, um Gutes zu bewirken"  (zeit.online-Interview vom Juli 2011)
der.freitag.de:  Der Davongekommene - Erinnerung an eine Begegnung
(2011)
konkret.de: "Kunst kommt von Revolution": (KONKRET-Gepräch mit Georg Kreisler aus dem Jahr 2002)
taz.de: Wiener Schmäh mit scharfer Zunge
weitere Nachrufe:
spex
sabotnik.blogsport.de
afunke.blogsport.de

Operation Ghostbusters: Anonymous gegen Zeitgeist-Bewegung

Dienstag, 22. November 2011 um 17:18 - futziwolf
Die dunkle Seite der Occupy-Bewegung #02
Anonymous gegen Zeitgeist-Bewegung
>>> Das Kollektiv Anonymous sagt der sogenannten „Zeitgeist-Bewegung“ den Kampf an. Laut den Aktivisten versuche das dubiose Projekt, die Occupy-Bewegung zu unterwandern. Anonymous macht in einem Video deutlich, dass die Bewegung unter anderem mit der umstrittenen Sekte Scientology kooperiere. Nach weiteren Recherchen plane man alle gewonnenen Daten und Fakten, die man sammeln konnte offenzulegen.
In der Öffentlichkeit ist nur selten etwas über die Zeitgeist Bewegung zu hören. Grundsätzlich handelt es sich um eine Graswurzelbewegung, die eine Welt ohne Geld und Politik anstrebt. Anonymous prangert gegenüber der Gruppierung vor allem Aussagen wie „Der zentrale Punkt des Menschen wird eine riesige Kuppel mit einem Zentralcomputer, der ALLE Informationen verteilt, filtert und interpretiert sein“ an. >>> gulli.com
>>> siehe auch: Die dunkle Seite der Occupy-Bewegung # 01

und:
Occupy London: Schwere Vorwürfe gegen Protestbewegung.
... Herrschen im Camp tatsächlich derartig bedrohliche Zustände, oder handelt es sich um einen Versuch, die Protestierenden zu diskreditieren? >>> gulli.com

Die Extremismusklausel wackelt

Dienstag, 22. November 2011 um 16:41 - futziwolf
Streit über Extremismusklausel im Bundestag
Union stellt Schröders "Gesinnungs-TÜV" zur Debatte

>>> Hat die Familienministerin kein Herz für den Kampf gegen Rechtsextreme? Kristina Schröder sieht sich in der Bundestagsdebatte um Rechtsterrorismus heftigen Angriffen der Opposition ausgesetzt. Sagen will sie nichts. Das macht dann CDU-General Hermann Gröhe für sie. Und stellt indirekt in Frage, wofür Schröder lange gekämpft hat.
>>> SZ
siehe auch:

Extremismusklausel für Antifaschisten - Bafög für Nazis
Extremismusklausel - Ein Beispiel für diesen Schwachsinn:

ACAB

Sonntag, 20. November 2011 um 20:22 - futziwolf
Einige klare Fälle von Notwehr >>> via fefe

(für eine Ansicht größerer Bilder und deren Hintergrund, click the pic)
US-Polizisten suspendiert: Brutaler Pfefferspray-Einsatz löst Empörung aus Video - FOCUS Online
Interview mit Opfern
ACAB Teil 01: Die Polizei, dein Freund und Helfer
PFEFFERSPRAY?
... Wenn ein Soldat Pfefferspray einsetzt, verstößt er gegen das Genfer Biowaffenabkommen. Ein deutscher Polizeivollzugsbeamter darf Pfefferspray als Hilfsmittel der körperlichen Gewalt gegen Menschen einsetzen.
Zwei Studien aus den Niederlanden haben ergeben, dass an sich harmlose Situationen häufig eskalieren, wenn Pfefferspray eingesetzt wird, und in North Carolina ging die Zahl der Vorfälle von Polizeigewalt um mehr als die Hälfte zurück, nachdem Pfefferspray verboten wurde.
Möchte man auf Nummer sicher gehen und sich mit einer Skibrille schützen, dann droht bis zu einem Jahr Gefängnis. Denn die Brille gilt laut Versammlungsgesetz nicht nur als Vermummung, sondern auch noch als „Schutzwaffe“, also als Gegenstand, der „dazu bestimmt ist, Vollstreckungsmaßnahmen eines Trägers von Hoheitsbefugnissen abzuwehren“.  >>> Berliner Zeitung

"Die Welt" druckt eine Liste von 182 Todesopfern rechter Gewalt seit 1990.

Sonntag, 20. November 2011 um 19:28 - futziwolf
SENSATION:
"Die Welt": Liste der 182 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990, und die Parteien kontern mit Mahnmalen und Opferentschädigung statt mit der Aufklärung ihres Versagens.
Als wenn es diese Zahlen nicht längst überall nach zu lesen gäbe, hier vor zehn Tagen und eigentlich zu jeder Zeit auf den Webseiten von Dutzenden von Antifas, deren Arbeit seit Monaten durch die Extremismusklausel der Ministerin Schröder erschwert bis verunglimpft wurde.
>>> Zahlreiche Mord- und Totschlagsfälle seit 1990 müssen neu bewertet werden. Die Bundesjustizministerin will Familien der Nazi-Mordopfer entschädigen. <<<  die.welt.de
SPD und CDU koalieren gegen den Linksextremismus in Berlin
Wie Spitzel «Otto» den Staatsschutz narrte


SoundDigger Vol.174: Funk//HipHop/Beats + Jazz

Sonntag, 20. November 2011 um 00:42 - futziwolf