Neues auf GUTFEELING RECORDS

Montag, 30. April 2012 um 14:20 - futziwolf
vinyl & politics:
Review, Mukke + Tourdaten im aponaut
G.Rag y los Hermanos Patchekos : Pain Perdu

Das Label für bajuwarischen Cajun-Balkan-Blues-Trash

SoundDigger Vol.211: breakcore + drum&bass :: antismap + suckz

Samstag, 28. April 2012 um 15:14 - futziwolf

BLOG.REBELLEN :: Suckz – Soul of Drum & Bass






SoundDigger Vol.210: Beats/Funk/Jazz // Faces of Miles

Freitag, 27. April 2012 um 17:43 - futziwolf

Orchestre International du Vetex - "Total Tajine"

Mittwoch, 25. April 2012 um 12:59 - futziwolf




Orchestre International du Vetex -
Total Tajine

Ein franco-belgisches Balkan-Orchester-Gewitter mit Latino Einflüssen, mediterran anmutenden Melodien, ein wenig Reggae und Afrobeat.
Alles weitere in REVIEWS





SoundDigger Vol.209: Early Afro Blues, Rock, Salsa // Soul-Funk

Dienstag, 24. April 2012 um 17:32 - futziwolf

Eigentum und Besitz und Commons

Sonntag, 22. April 2012 um 18:41 - futziwolf
Eigentum ist Diebstahl (frei nach B.Brecht)
>>> Liebe Leena, neben der unbedingten Würdigung deines Versuchs, in der Enquête-Kommission digitale Gesellschaft die Dogmatik des »geistigen Eigentums« etwas aufzubrechen, möchte ich mit diesem Text auf eine Dimension hinweisen, die bei dir (und wohl auch in der Kommission) überhaupt nicht vorkommt: Die Unterscheidung von Eigentum und Besitz. Du setzt das beides ins eins und willst gleichzeitig zu einer begrifflichen Klärung beitragen. Das wird nicht funktionieren. Ohne eine Unterscheidung von Eigentum und Besitz wird es nicht gehen.
Hier nun also auch »unverblümt« vor dem Waschgang in der »Kompromissmaschine« (schönes Wort!) mein Versuch, die inhaltliche Qualität dieser notwendigen Unterscheidung von Eigentum und Besitz zu verdeutlichen — samt folgenden Konsequenzen für die Debatte ums »geistige Eigentum«.
Die Unterscheidung von Eigentum und Besitz ist keine Erfindung von mir, sondern sie hat eine lange Tradition, ... <<< von keimform.de

SoundDigger Vol.208: HEDONIST :: From Jazz to HipHop

Sonntag, 22. April 2012 um 15:18 - futziwolf

"Wo es schmerzt, da greift man hin" (33)

Mittwoch, 18. April 2012 um 18:30 - futziwolf
Ein paar Zeilen zu klein Kristina, unserer emanzipierten Familienministerin:
von woody
„Kommt ne Blondine zu ner Buchpräsentation...“, Moment, geht noch weiter, „und sacht: Emanzipiert sind wa selber!“ Prust...
So viel Fips Assmussen muss als Notwehr erlaubt sein, angesichts des immer gröber werdenden Unfugs, den SpitzenpolitikerInnen in diesem Land inzwischen – möglicherweise in Anlehnung an Diekmanns Hetzblatt – als Meinung behandelt und respektiert wissen wollen.
Aber worum geht es der Frau Schröder denn tatsächlich? Doch nicht um die von ihr postulierte Entscheidungsfreiheit jener Menschen, die in mit Kindern gesegneten Beziehungen leben. Dazu weist das Betreuungsgeld dann doch zu deutlich den Weg in die von der Familienministerin gewünschte Zukunft der emanzipierten deutschen Frau, die sich künftig aus freien Stücken (und christlich-reaktionärer Gesinnung) für ein artgerechtes Dasein als Putzfee, Köchin und Muttertier entscheiden dürfen soll. Oder so ähnlich. Wobei allerdings festgehalten werden muss, dass lausige 150 Euro ganz sicher kein Ersatz für irgendeine bezahlte Tätigkeit sind. Noch nichtmal für einen der in Hülle und Fülle neu geschaffenen Niedriglohnjobs. Und dass man denen da ganz unten (HARTZ IV-Empfänger und Migranten) die Kohle möglicherweise gar nicht erst bar geben will, hat natürlich nichts mit Stigmatisierung und Diskriminierung, sondern ausschließlich mit der väterlichen und mütterlichen Weitsicht unserer VolksvertreterInnen zu tun...

Widerstand gegen die Tarifreform 2013 der GEMA

Dienstag, 17. April 2012 um 13:20 - futziwolf
Die GEMA scheint sich wieder unbeliebt zu machen.
Hatte sie sich im letzten Jahr mit dem neuen Tarif U-K (für reine Konzerte) etliche Sympathien bei unseren KulturZentren geholt, weil es für viele eine Erleichterung und Kostenersparnis bedeutete, schlägt sie nun zurück mit den beiden neuen Tarifen M-V und U-V. Siehe dazu: https://www.gema.de/veranstaltungstarife
Dafür werden viele bisherige Tarife abgeschafft wie U-VK und M-U. Das kann und ist für viele dramatisch.
Bei einer Einrichtung bedeutet das eine Kostensteigerung im Jahr von ca. 10.000 Euro auf 40.000 Euro. Das geht natürlich nicht. Betroffen sind hier hauptsächlich die Einrichtungen, die mehr oder minder viele Discos, Partys und Tanzveranstaltungen anbieten und zum anderen nicht nur reine Konzerte durchführen. Hier gibt es auch eine erste Protestgruppe
Mit einer bisher noch nie dagewesenen Vorgehensweise und Arroganz spielt die GEMA ihre übermächtige Stellung gegenüber den Musiknutzern in Deutschland aus: Ohne jegliche Bereitschaft, Kompromisse zu suchen oder zu verhandeln, hat sie der Bundesvereinigung der Musikveranstalter neue Tarife vorgelegt. Die GEMA will ab dem 1. Januar 2013 eine vollkommen neue Tarifstruktur im Veranstaltungsbereich zur Anwendung bringen.
Petition gegen die Tarifreform 2013 der GEMA
(innerhalb von 4 Tagen hat die Petition knapp 25.000 Unterzeichner erreicht! Wenn innerhalb von 4 Wochen 50.000 gezeichnet haben, muss ein Petitionsausschuss im Bundestag Vertreter der beteiligten Parteien anhören!)

Die Angst vor den Krisen frisst die Demokratie

Dienstag, 17. April 2012 um 08:50 - futziwolf
In der Finanz- und Staatsschuldenkrise wird Demokratieabbau attraktiv
>>> In Sonntagsreden werden sie immer wieder gepriesen, in der Praxis jedoch zunehmend mit Füßen getreten: die so genannten westlichen Werte wie Freiheit und Demokratie. Wenn es wahr ist, dass sich die Stärke einer Demokratie gerade auch in Krisensituationen zeigt, so sieht es derzeit danach aus, als ob es um deren Kraft nicht gut bestellt ist. Schuld daran sind jedoch nicht zuletzt die Politiker in Regierung und Opposition, die sich nur allzugern von den anonym erscheinenden Märkten treiben lassen, um eine, nach den Worten der Bundeskanzlerin Angela Merkel, "marktkonforme Demokratie" zu schaffen. Tatsächlich scheint die Krise für viele eine willkommene Gelegenheit, unbequeme demokratische Mitbestimmung über Bord werfen zu können.
Bisweilen lassen sich selbst Spitzenpolitiker wie Außenminister Guido Westerwelle dazu hinreißen, ganz offen einzugestehen, dass sie den Druck der Märkte, der die Handlungsoptionen der gewählten Politiker immer weiter einengen soll, positiv sehen. So ist Westerwelle der Ansicht, dass es nötig sei, sich die "disziplinierenden Kräfte der Märkte klug zunutze machen, um die Regierungen der Euro-Zone zu einer nachhaltigen Haushaltspolitik anzuhalten" - sprich: wenn die Finanzindustrie gegen Euro-Staaten wettet, die aufgrund der von derselben Finanzindustrie ausgelösten Krise, die letztlich durch die Bankenrettungen auch die Staatsschulden in die Höhe getrieben hat, in eine finanzielle Notlage geraten sind, dann ist das aus der Sicht Westerwelles ein positives Ereignis. Immerhin eröffnet das die Gelegenheit, mittels drastischer Haushaltskürzungen den Einfluss des Staates zugunsten der Vermögenden weiter zurückzudrängen.
... Mit harten Einschnitten bei den Arbeitnehmern und im "nationalen Interesse" soll in Italien nach deutschem Vorbild ein "Arbeitsmarkt mit größtmöglicher Flexibilität" geschaffen werden. Dahinter steckt eine Standortlogik, die einen Wettlauf um immer billigere Arbeit und immer niedrigere Steuern in Europa und weltweit befeuert. Der Sozialpsychologe Oliver Decker sieht darin eine kaum verdeckte Nationalstaatslogik, die alle unter dem angeblich gemeinsamen Interesse der wirtschaftlichen Prosperität zu sammeln versuche. "Das ist Nationalismus und eigentlich antidemokratisch. Denn es gibt ja gar kein gemeinsames Interesse, weil vom Wohlstand längst nicht alle profitieren", so Decker. Mittlerweile gebe es sogar Stimmen, die behaupten, eine Diktatur sei das Beste was Griechenland passieren könne.
... Endgültig verloren hat die Demokratie Streeck zufolge jedoch noch nicht. Unter anderem dank der Occupy Wallstreet-Bewegung wachse bei den Mächtigen die Angst vor der Unvernunft der Massen, die auf ihre Bürgerrechte bestehen, obwohl man ihnen immer erklärt hat, dass sie diese nicht verdient hätten. Jedoch solle man nicht darauf hoffen, die herrschende Expertokratie mit Argumenten zu überzeugen, immerhin hat sie ihre Politik selbst für alternativlos erklärt. Für Streeck kann nur noch der Druck der Bevölkerung helfen, die Demokratie zu retten: "Es muss ein großer Unmut aufkommen." >>> telepolis

Die Panik vor den PIRATEN :: Dieses Internetdingens integrieren...

Montag, 16. April 2012 um 20:09 - futziwolf
Die CSU entdeckt das Internet
CSU will Freiheit des Internets in Verfassung verankern

>>> In der CSU-Spitze gibt es Überlegungen,
die Freiheit des Internets in der Bayerischen
Verfassung zu verankern. Mit einem solchen
Vorschlag ging der Vorsitzende der CSU-
Zukunftskommission, Manfred Weber, am Montag
an die Öffentlichkeit. Das wäre ein Signal,
eine politische Zusage und ein Zeichen,
dem Internet eine hohe gesellschaftliche Relevanz
zuzuerkennen, sagte Weber in München.
Er betonte aber, dass es sich dabei bislang
lediglich um einen persönlichen Vorschlag
von ihm handle. Allerdings habe er darüber
mit Parteichef Horst Seehofer bereits intensiv
diskutiert – "und zwar positiv", betonte Weber.
Weber rief die CSU zugleich auf, sich inhaltlich
mit der Piratenpartei auseinanderzusetzen und
diese inhaltlich zu stellen. Er prognostizierte bereits:
"Je stärker die Piraten in Verantwortung kommen,
desto stärker werden sie eine ganz normale Partei
werden." <<< heise.de
Streit über Vorratsdatenspeicherung
>>> Das EU-Ultimatum zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung geht zu Ende. Doch in der Bundesregierung stehen die Zeichen weiter auf Sturm. Innenminister Friedrich hat Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ihren Gesetzentwurf zurückgeschickt - mit grundlegenden Änderungswünschen.
Berlin - Bis zum Ende der Woche hat die EU-Komission der Bundesregierung Zeit gegeben, die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung endlich umzusetzen. Doch trotz des Drucks aus Brüssel - in Berlin geht der Dauerzoff in eine neue Runde. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen lehnt das Bundesinnenministerium den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums in seiner bisherigen Form kategorisch ab. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) teilte seiner Kollegin aus dem Justizressort, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, am Montag mit, dass ihre Vorlage nicht geeignet sei, die entsprechende EU-Richtlinie umzusetzen. Auch die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts würden nur teilweise umgesetzt. <<< spiegel.de

SoundDigger Vol.207: HEDONIST Jazz : EBO TAYLOR // Poetry +Jazz

Samstag, 14. April 2012 um 17:21 - futziwolf

Quantic & Alice Russell - Look Around the Corner [2LP/CD]

Freitag, 13. April 2012 um 00:02 - futziwolf
Quantic & Alice Russell


Hier ist sie :: DIE Platte des Jahres und vor allem dieses Frühlings und Sommers :: Auf dem leckeren Label Tru Thoughts :: Quantic & Alice Russell - Look Around the Corner im Doppelvinyl Klappcover!

1A Sahne. Arbeitstier Will Holland alias QUANTIC hat zusammen mit ALICE RUSSEL und der Combo Bárbaro die perfekte Soul-Tropicana-Jazz-Platte produziert. Alleine für den himmlischen Tango/Raggae/Jazz Song I'd Cry gehört das Album in jeden Haushalt.

Quantic and Alice Russell With The Combo Barbaro - Here Again
Quantic &Alice Russell - Una tarde En Mariquita




"Work Hard, Play Hard", über die neuen Welten des Managements

Donnerstag, 12. April 2012 um 18:12 - futziwolf
"Kapitalismus als Religion"
>>> Die subtile Uminterpretation von Selbstentfaltung: Carmen Losmanns, Regisseurin und Autorin von "Work Hard, Play Hard", über die neuen Welten des Managements
In ihrem abgründigen Dokumentarfilm "Work Hard, Play Hard" (Trailer), der für den Fernsehsender ARTE entstanden ist, und jetzt bei uns im Kino läuft, portraitiert die Berliner Dokumentarfilmerin Carmen Losmann die neuen Welten des "Human Ressource Management" und den Wandel der Arbeit unter dem Vorzeichen ihrer Entgrenzung.
Mit seinem ruhigen, zurückhaltenden, glasklaren Stil, der erkennbar durch die Arbeiten Harun Farockis beeinflusst ist, gelingt dem Film eine beunruhigende Bestandsaufnahme des "Kapitalismus als Religion" (Walter Benjamin). Aus Büros werden "nonterritoriale" Arbeitsplätze, Manager lernen ihren Teamkodex so auswendig wie früher die Priester den Katechismus; Manager treffen sich im Kloster zum Meditieren oder im Wald zum Outdoor-Training, ihre Personalabteilungen drillen sie in Assessment-Centern oder planen ihre "ungeplante Kommunikation" in futurologischen Erholungszonen.
Losmanns besondere Sensibilität gilt dem, was dies unserer Sprache antut: Der mit Anglizismen durchtränke Jargon, dem alles "Challenge" ist, hat einerseits einen Weichspüleffekt, der über Unangenehmes hinwegtäuschen soll. Zugleich ist seine Funktion ideologisch: Neue Worte helfen bei der Gleichschaltung. Und nicht umsonst erinnert die Managersprache an George Orwells "Newspeak". Tatsächlich haben moderne Unternehmen mit Sekten und politischen Religionen mindestens eines gemeinsam: Die Disziplinierung geschieht nicht durch Zwang, sondern durch verinnerlichte Werte; salopp gesagt: Gehirnwäsche. Telepolis sprach mit der Dokumentarfilmerin.  >>> telepolis

Aufruf zu Protesten im Internet soll in Spanien bestraft werden

Donnerstag, 12. April 2012 um 00:38 - futziwolf
Aufruf zu Protesten im Internet soll als Bildung einer kriminellen Vereinigung bestraft werden
>>> Spaniens rechte Regierung rüstet gegen Proteste auf und will mit drastischen Verschärfungen des Strafgesetzes für Ruhe sorgen, selbst passiver Widerstand soll als Angriff auf die Staatsgewalt geahndet werden.
In der spanischen Regierung scheint die Angst umzugehen. Die rechte PP, die ihre Verbindung zur Franco-Zeit noch nicht aufgelöst hat, setzt harte Sparmaßnahmen um, die wie so oft besonders die Mittelschicht und die sozial Schwächeren belasten. Der Unmut mit der Regierung, die erst ein paar Monate im Amt ist, wächst, was auch die letzten Wahlen in Andalusien und Asturien gezeigt haben (Vereinte Linke verhindert rechten Durchmarsch in Spanien).
>>> telepolis