DAZKARIEH - Hemisférios

Dienstag, 25. Januar 2022 um 05:56 - futziwolf


DAZKARIEH : Hemisférios : 2CD : (Hepta Trad // im Vertrieb von Galileo MC) VÖ: 15. Mai 2009
label/vertrieb:
http://www.heptatrad.com/DAZKARIEH.html
http://www.galileo-mc.de/galileo-mc/cd.php?formatid=867
http://www.malagueta-music.com/Dazkarieh.html



presse:
>>> Dazkarieh ist eine Band, die lange gesucht hat, bis sie ihren Sound und eine feste Besetzung gefunden hat. Doch die Ausdauer hat sich gelohnt. Dazkarieh ist heute eine der besten Folkbands aus Portugal (und in Europa).
Es gibt in der Bandgeschichte einen eindeutigen Wende- und Fixpunkt. 2006 erschien das dritte Album Dazkariehs, Incógnita Alquimia . Ein Meisterwerk aus einem Guss. Tolle Kompositionen, ein fast schon rockiger akustischer Sound, die CD in einer originellen Papphülle. In Deutschland erschien das Album ein Jahr später und war eine der Entdeckungen des Jahres. Schnell machte sich die Band auch mit Auftritten bei den wichtigsten Festivals viele Freunde. Sie spielte beim TFF in Rudolstadt, beim Bardentreffen in Nürnberg und wurde für den Eisernen Eversteiner in Plauen nominiert.
In diesem Jahr feiert Dazkarieh zehnten Geburtstag. Doch nur einer von der heute vierköpfigen Besetzung war schon bei der Gründung 1999 dabei: Vasco Ribeiro Casais. "Damals war ich der Jüngste, heute bin ich der Älteste", lacht der 31-jährige Multiinstrumentalist.
Ursprünglich war Dazkarieh eher in der Gothicszene zu Hause, wo man durchaus auch folkige Musik auf traditionellen Instrumenten mag. Die erste CD im Jahr 2002 wurde in einer alten Ruine vorgestellt. Die Band trat zu dieser Zeit mit sieben bis zehn Musikern auf, gesungen wurde in der Fantasiesprache "Dazkarianisch", die Stimme sollte wie ein Instrument wirken.
Doch schon ein Jahr später wandelte die Band ihr Gesicht. Nur zwei Musiker der ersten Formation blieben, vier neue kamen hinzu. Ab nun sah sich Dazkarieh als Weltmusikband, auf dem zweiten Album (2004) war kein Cello mehr zu hören, der Sound wurde noch folkiger, manchmal kamen auch brasilianische oder afrikanische Einflüsse zum Tragen. <<< von Christian Rath
artist website/mukke:
http://www.dazkarieh.com/
http://www.myspace.com/dazkarieh
contact/booking:
contact@dazkarieh.com
anja@laviola.de
video:
http://www.vimeo.com/3605357


YouTube-Direktlink


discography:
- "DAZKARIEH" 2002
- "DAZKARIEH" 2004
- "DAZKARIEH" 2005
- "Incógnita Alquimia" 2006
- "Hemisférios" 2009
Tourdaten:
08.05. Neue Schmiede Bielefeld
09.05. Platenlaase Jameln
11.05. Klosterscheune Zehdenick
12.05. Frühlingsfest Jena
13.05. Kreismuseum Syke
14.05. Kulturkirche Jacobi Stralsund
15.05. Maschinenhaus Berlin
16.05. Kulturverein Weitblick Bugewitz
17.05. naTo Leipzig
19.05. Schlachthof Kulturzentrum Kassel
20.05. Alte Mälzerei Regensburg
21.05. Sargfabrik Wien
22.05. K9 Konstanz
16.08. Micro!Festival Dortmund
12.09. Festival Mediaval Selb
13.11. Heidbarghof Hamburg
19.11. Kammgarn Kaiserslautern
20.11 Villa Leon Nürnberg
21.11. Kulturzentrum Dieselstrasse
22.11. Festival of Folk & Fools



labelinfo:
Hier werden Sie vergeblich nach Fado suchen! Dazkarieh, das ungewöhnliche Quartett aus Portugal, experimentiert seit zehn Jahren mit den anderen reichen und vielfältigen Traditionen der Musik ihres Landes. Sie nehmen sich die Freiheit, diese als Ausgangspunkt für eine Reise in die weite Welt der Klänge zu nehmen, die alles von tiefster Melancholie bis hin zur sprudelnden Lebensfreude zu bieten hat.
Dabei geht es den vier Musikern nicht darum, Melodien und Rhythmen aus anderen Kulturkreisen in ihre eigene Kultur zu integrieren, sondern den Klang der für portugiesischen Folk teilweise außergewöhnlichen Instrumente zu nutzen. So ist es ihnen gelungen, einen Sound zu erzeugen, der in Portugal einzigartig ist und dort geradezu als "Exportschlager" gilt. Zu diesen Instrumenten zählen insbesondere eine portugiesische Variante der Bouzouki, halb Bass, halb portugiesische Gitarre, die Gaitas-de-foles, ein portugiesischer Dudelsack oder die 10-saitige Mandoline. Auch vor Instrumenten aus der Ferne kennt Dazkarieh keine Scheu und bedient sich gekonnt der schwedische Nyckelharpa. Neu hinzugekommen ist das Schlagzeug, das die Melodien stramm zusammen hält und hier und da geradezu rockig anmutet. Auch die Sanfona (Drehleier) ist in das Instrumentarium Dazkariehs aufgenommen worden. Getragen wird das gesamte Album von der aufregenden Stimme der Sängerin Joana Negrão.
"Hemisférios", das neue Album der Band, verkörpert zwar die Zweiseitigkeit, jedoch keineswegs die Widersprüchlichkeit in ihrer Musik. In diesem "Nu Portuguese Folk" scheint das Mittelalter ebenso präsent zu sein wie das 21. Jahrhundert. Die karge Landschaft des portugiesischen Hinterlandes verbindet sich mit dem schottischen Hochland und Brasilien winkt diskret aus der Ferne. Während auf der "A-Seite" eigene Kompositionen zu hören sind, bietet die "B-Seite" Arrangements traditioneller Stücke. Und doch bildet das Doppelalbum eine Einheit, geprägt durch Originalität und das Bedürfnis, alles am rechten Platz zu wissen. Dazkarieh ist deutlich anzuhören, dass es ihnen nicht um das Experiment als solches geht, sondern tatsächlich darum, Musik zu spielen. Dies werden die vier Musiker, die in Deutschland bereits eine große Fangemeinde haben und der absolute Abräumer beim TFF Rudolstadt waren, in diesem Frühling erneut auf unseren Bühnen beweisen.


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