ELENI MANDELL - Artificial Fire

Dienstag, 25. Januar 2022 um 05:01 - futziwolf


ELENI MANDELL : Artificial Fire : CD : (Make My Day Rec) VÖ: 13. Februar 2009
label/vertrieb:
Make My Day Rec: http://www.makemydayrecords.de/render/show/35
ALIVE: http://84.19.188.123:8080/rpv/b2c/index.php?page=artikel&ArtikelNr=3182031
STARKULT : http://www.starkult.de/bands/index.php?Action=search&band=20&abc=alle&cat=bandpage



[review:]
Ganz einfach: Einfach "alle" ELENI MANDELL Platten kaufen und zu jedem Konzert gehen.!!! - großmutter futziwolf


presse:
>>> Eleni Mandell beweist auf ihrem mittlerweile achten Album erneut, über welche stilistische Bandbreite sie verfügt. "Artificial Fire" zeigt alle Facetten, die die aus L.A. stammende Singer/Songwriterin ausmachen: Der musikalische Bogen reicht vom swingenden Country-Charme über lässige Folk-Verspieltheit, gitarrenlastigen Jazzpop bis hin zu raueren Indie- und Blues-Klängen, wobei stets traditionelle Strukturen als Fundament dienen. Diese Stimme beeindruckt mit schlichter Schönheit und vermag sowohl betörende Liebeslieder als auch emotional fordernde Songs, in denen Mandell aus ihrem Herzen keine Mördergrube macht, überzeugend zu interpretieren.
Der ebenso wandlungsfähigen wie vielseitigen Künstlerin aus Kalifornien gelingt es wie selbstverständlich, trockenen Humor, große Empfindsamkeit und skeptische Intelligenz zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden und in wunderbare Songs zu verwandeln. Aus den fünfzehn Liedern ragen "Artificial Fire", "Personal", "Bigger Burn", "Two Faces" und "Needle and Thread" besonders heraus, wobei das gefühlvoll-flehende "Don't Let It Happen" wohl den absoluten Höhepunkt des Albums darstellt. >>> von Heimo Mürzl

>>> Empathie in Liebesdingen
"Artificial Fire" ist weniger Im- und mehr Expressionismus, und auch das steht Mandell extrem gut.
Als Eleni Mandell im Jahr 2007 in einem kleinen Berliner Club auftrat, hatte sie nichts mit sich auf der Bühne als ihre Gitarre und einen Drink. Die Dinge haben sich geändert, auf "Artificial Fire" bekommt sie deutliche Verstärkung ihrer langjährigen Band, namentlich von Jeremy Drake (E-Gitarre), Ryan Feves (Bass) und Kevin Fitzgerald (Drums), und noch einer ganze Menge anderer Musiker an Instrumenten wie Cello, Violine und Horn. Tatsächlich ist der teilweise rauhe Country-Folk Mandells, die ihre Songs immer noch selbst schreibt, noch druckvoller geworden, sogar tanzbar. Ihre Stimme ebenso wie ihre Arrangements und ihre melancholischen Texte sind wie gewohnt eine schöne Mischung aus Chan Marshall und Suzanne Vega. Insbesondere Jeremy Drake mit seiner Gitarre aber spielt auf der neuen Platte eine eminent wichtige Rolle, wenn er Tonleitern durchspielt wie in "Tiny Waist" oder beim überraschend stoischen "God Is Love" Mantras intoniert. Sein Spiel ergänzt Mandells Gesang auf unterschiedlichste Weise, manchmal auch konterkarierend.
Aber auch leise Töne sind wieder dabei, etwa wenn Mandell bei "In The Doorway" von einer spontanen Liebesbegegnung erzählt : mit dem Türrahmen als Grenze zwischen Moral und der Lust, die am Ende überwiegt. Bezaubernd, wie sie die Hand, die unter ihr Kleid wandert, bis zum letzten Atemzug hinauszögert. Eleni Mandell versteht es, die Gefühlslage einer so genannten `modernen` Frau, die sich nimmt, was ihr zusteht : besonders in Liebesdingen : mit einer feinen Beobachtungsgabe und enormer Empathie genau wiederzugeben.
"Artificial Fire" ist weniger Im- und mehr Expressionismus, und auch das steht Mandell extrem gut. Nach ebenso gelobten Alben wie "The Miracle Of Five" (2007) und "Afternoon" (2005) ist auch dieses hier wieder ein Ausweis ihrer Wandlungsfähigkeit zwischen Jazz, Blues, Pop, Folk und Country. >>> von Tina Manske
artist website:
http://www.myspace.com/elenimandell
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contact:
joerg@starkult.de
mukke:
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discography:
2009 Artificial Fire
2007 Miracle Of Five
2005 Afternoon
2003 Country For True Lovers
2002 Snakebite
2000 Thrill
1998 Wishbone
http://www.elenimandell.com/mandell.html >>> MUSIC
KONZERTE:
23.Apr.2009 19:00 - La Maroquinerie Paris
24.Apr.2009 20:00 - Brotfabrik Frankfurt
26.Apr.2009 20:00 - El Lokal Zurich
28.Apr.2009 21:00 - Palace St. Gallen
29.Apr.2009 20:00 - Zakk Dusseldorf
30.Apr.2009 21:00 - Pumpenhaus Munster
02.Mai.2009 20:00 - Oosterpoort Groningen
03.Mai.2009 20:00 - O 13 Tilburg
04.Mai.2009 20:00 - AB Club Brussels
07.Mai.2009 20:00 - Vooruit Ghent
08.Mai.2009 20:00 - Knust Hamburg
10.Mai.2009 22:00 - Quasimodo Berlin
11.Mai.2009 21:00 - Objekt 5 Halle
12.Mai.2009 21:00 - B 72 Austria, Wien
13.Mai.2009 20:00 - Registratur Munchen
15.Mai.2009 20:30 - Kino Ebensee
16.Mai.2009 20:00 - Schlachthof Wels
17.Mai.2009 21:00 - E-Werk Erlangen



bio:
Die kalifornische Songwriterin Eleni Mandell passt so gar nicht zum glamourösen und sonnenverwöhnten Image, das der Bundesstaat in den Augen vieler Europäer genießt. Malibu, Palmen, durchtrainierte Körper, Meeresrauschen kommen spontan in den Sinn. Die bizarren Wortspiele und Songtexte, die Eleni Mandell spärlich instrumentiert vorträgt, harmonieren kaum mit dem Klischeebild Kaliforniens.
Mandell sucht in ihrer Musik die abseitigen Gefühle und Situationen des Lebens, verweigert sich in ihren skurrilen Texten konsequent dem leichtverdaulichen Mainstream. Kein Wunder, dass sie bereits im Teenageralter statt Madonna die legendäre L.A.-Punkband X zu ihren Lieblingen zählt. Zuvor nimmt die kleine Eleni fleißig Geigenstunden und geht in ihrer Freizeit gerne Roller-Skaten. Die Beschaulichkeit hat ein Ende, als sie mit 16 Jahren die erste Gitarre geschenkt bekommt und genauso cool sein möchte wie ihre Idole von X.
Nach dem Ende der Highschool-Zeit zieht es das L.A.-Mädel ins nordkalifornische Berkeley, wo sie ein Kunststudium beginnt. Die Liebe zu Tom Waits bestärkt die eigenwillige Brünette darin, sich als Songwriterin zu probieren. Als sie den Szene-Kenner und Musiker Chuck E. Weiss kennen lernt, ist dies der Wendepunkt für Mandell. Weiss, ein alter Freund von Tom Waits macht sie mit ihrem Vorbild bekannt und bestärkt Eleni darin, ihre eigene Karriere zu verfolgen. Das hat Einfluss auf ihre Musik. "Ich hatte so eine Art morbider Neugier, das Leben dieser selbstzerstörerischen Charaktere genau kennen zu lernen!, sagt Eleni Mandell. "Ich wollte wie Tom Waits sein, ja. Ich wollte sein Handwerk immer besser kennen. Ich bin mir nicht sicher, warum."
In zweijähriger, mühsamer Arbeit entsteht ihr erstes Album "Wishbone". Das Geld für die Produktion leiht sich Mandell von Freunden. Ein Aufwand, der sich lohnt. Das Billboard Magazine zeigt sich begeistert von der Independent-Produktion, reviewt die Platte und verhilft Mandell so zu einem Vertriebsdeal. Mit einer kompletten Band im Rücken entsteht kurz darauf Mandells zweiter Longplayer "Thrill", der ihre melancholische Stimme im Dunstkreis der Throwing Muses, Tanya Donellys und Kristin Hershs etabliert.
Musikalisch lehnt sich Mandell auch auf ihrem dritten Album "Snakebite" bei Vorbildern wie Bob Dylan oder Merle Haggard an, greift den Soul von Ray Charles` auf, flirtet mit dem Blues eines Tom Waits und schreibt die Country-Tradition von Hank Williams und der Carter-Family fort. Ihr vielgelobtes Album "Country For True Lovers" (2003) hebt die Leidenschaft von Mandell für Bluegrass und traditionelle Musik erstmals selbstbewusst auf den Schild. "Afternoon" führt diese Liebe Anfang 2005 konsequent weiter.
Im Februar 2007 veröffentlicht sie auf V2 ihr sechstes Album "Miracle Of Five". "Auf ihre Art sind dies die positivsten und hoffnungsfrohsten Songs, die ich je geschrieben habe. Das macht mich glücklich. Ich habe mich verändert. Wenn ich schlecht behandelt werde, ist das weniger bedeutend als früher." Noch das 2005er-Album "Afternoon" zeichnet sich durch eine eher schwermütige Stimmung aus, thematisch stehen die Einsamkeit und das Verlassenwerden im Focus des Interesses.
Um diese Leichtigkeit und den neu gewonnenen Optimismus auch auf "Miracle Of Five" hörbar zu machen, hat sie die verschiedensten musikalischen Mitstreiter um sich versammelt. Neben Wilco-Drummer Nels Cline gewinnt sie den X-Schlagzeuger DJ Bonebreak (der sich auch hier für die Vibes verantwortlich zeigt) für sich. Dazu gesellen sich Schlagzeuger Kevin Fitzgerald, Bassist Ryan Feves, James Turmes (Saxophon, Klarinette) und Keyboarder und Produzent Andy Kaulken. Abgemischt wird das Werk von Rob Schnapf (Beck, Elliott Smith). Mit "Miracle Of Five" ist Eleni Mandell ein entspannt heiteres Werk gelungen, das auf traurige oder verstörende Momente verzichtet.
"Wenn ich meine Lieder höre, nehme ich deutlich den Einfluss amerikanischer Songwriter und den der Broadway-Shows wahr", sagt sie. "Meine Mutter nahm mich als Kind in die unterschiedlichsten Shows mit und ich habe mir ständig Soundtracks angehört. Ich war sehr angetan von den Songs von Gershwin, Porter, Rogers & Hammersmith und deren Interpretationen von Ella Fitzgerald, Nina Simone und Billie Holiday. Hier hat sich der musikalische Geschmack meiner Eltern überschnitten. Alles andere hat mir mein Vater vermittelt - Hank Williams, The Beatles, Bob Dylan."
Eleni Mandell hat im Jahr 2009 menschlich und musikalisch zu einer Ausgeglichenheit gefunden, von der man sich im Frühjahr auch auf deutschen Bühnen überzeugen kann. >>> laut.de


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