ALUMINIUM BABE - Smoke in Chinatown

Dienstag, 18. Januar 2022 um 17:04 - futziwolf


ALUMINIUM BABE : "Smoke in Chinatown" : CD - ( velocityrecordings // Net MusicZone )
VÖ : 23. Februar 2007
label/vertrieb:
http://www.netMusicZone.com
http://www.velocityrecordings.com/index.php
http://www.roughtrade.de/



review:
Zwischen treibendem Elektro-Pop-Punk und schön simplem Punk-Rock. Die Sängerin beherrscht ihr Fach. Gute Melodien, der Sound passt auch, ergo nicht viel zu meckern, außer dass die Texte im Booklet fehlen. Wobei ich mir bei diesen New Yorkern auch vorstellen könnte, dass die eh nur über Drogen singen... 2 glatt. - atakeks
Yo, da das vorliegende Album "Smoke in Chinatown" mehr als 18 Monate alt ist und von der Band ALUMINIUM BABE ja demnächst ein neues Album rauskommen soll, belassen wir es vorerst Mal bei dem kleinen Special mit allen Daten und Links inclusive Mukke und Videos, den schon geschriebenen Reviews und der Ankündigung der Livegigs weiter unten. Viel Spaß damit. - großmutter futziwolf


presse:
>>> Ein klassischer Nervenkitzel überkommt einem, wie in einem Film, wenn die Band los legt mit New Rare Garagen Rock gepaart mit Feten Disco Beats, eine Ladung pure Energy. Die Musik zerlegt Postpunk, Nu Wave und Indie Rock und schafft daraus einen eigenen Rhythmus und Melodie. Dieses ist so originell und pulsierend, dass es den Zuhörer sofort in seinen Bann zieht, fast schon hypnotisierend. New Yorker Stil auf allerhöchstem Niveau. <<<


>>> Kann sich jemand noch an die Band LOLITA NO. 18 erinnern? Diese absolut durchgeknallte japanische Mädchenpunkband mit ziemlich schrillem Gesang? Falls nicht, stellt euch eine LE TIGRE Sängerin vor, die viel Helium geschnüffelt hat. Dann habt ihr ungefähr eine Vorstellung, wie Anna, die Sängerin von ALUMINUM BABE, klingt. Wie man sich nun denken kann handelt es sich um eine Gesangserfahrung der strapaziösen Art und Weise, die auf "Smoke In CHINATOWN" zu finden ist.
Der Nachfolger des 2005er Albums "Vitrified" wurde in New York aufgenommen und von einem der Helden unserer Zeit produziert: Gerard Garone, der bereits für den Sound der großartigen RADIO 4 zuständig war. Dies ließ auf einiges hoffen und die Enttäuschung vielleicht umso größer werden.
Dabei fängt alles recht viel versprechend an: "Infatuation" startet in einer verdammt catchy elektro-punkigen Manier, die zum Tanzen nur so antreibt, doch schon hier macht sich mein Problem mit der Band bemerkbar. Sängerin Annas Stimme ist einfach anstrengend, so dass ich bereits beim zweiten Song, dem poppigen "Be Mine", leicht entnervt bin. Während Sängerinnen von Bands wie YOU SAY PARTY! WE SAY DIE! oder die bereits erwähnten LE TIGRE immer noch die Kurve kriegen, schaffen ALUMINUM BABE diesen Kniff nicht und werden von Song zu Song nerviger.
Dabei sind wenige Songs noch mehr oder weniger gut ertragbar wie die Synthie-Disco "Loosing Control". Elektrischen Schrammelpunk gibt es bei "Inside", "Sweet Thing" oder dem französischen "Marie-Moi", doch auch der wirkt häufig einfallslos hingebratzt. "Smoke In CHINATOWN" ist eine Platte, die wahres Durchhaltevermögen verlangt. Eigentlich sehr schade, da einige Nummern mit sehr tanzbaren Beats auffahren. Aber diese Stimme ist einfach zu viel. Nichts für schwache Nerven! <<<


>>> Anna, die schwedische Sängerin der New Yorker Combo Aluminum Babe, klingt wie ein zorniges siebenjähriges Mädchen und kennt - stimmlich gesehen - nur einen Weg: Nach oben. Darüber muss man als Zuhörer erst einmal weg. Und das ist auch auf dem neuen Longplayer der Power-Pop-Punker so. Zumal eigentlich dann die Tracks überzeugen, bei denen Anna nicht klingt, als habe sie drei Stunden lang mit Helium herumexperimentiert. Musikalisch gibt es 80er Jahre Gitarrenpop mit Punkt-Roots und der typischen New Yorker Nervosität und stilistischen Ungebundenheit - die z.B. dafür Sorge trägt, dass es hier auch einen waschechten Disco-Hit zu bestaunen gibt, dessen sich selbst die Scissor Sisters nicht schämen müssten.
Nun können aber Musiker, die "Psycho Killer" covern, nicht grundsätzlich schlechte Menschen sein, und so verbirgt sich doch einiges an musikalischem Edelmetall auf "Chinatown". Aluminum Babe wissen, was ein Pop Song ist und dass man dennoch rocken kann - auch, wenn sie ihre Tracks, wie z.B. den Song "Be Mine" mit seinem Mörder-Refrain etwas eigenartig und unnötig komplex arrangieren. Abgerundet wird diese recht überzeugende Scheibe übrigens mit einem Live-Track, der zeigt, wozu Aluminum Babe auf der Bühne fähig sind. Prädikat: Seltsam, aber gelungen, weil unterhaltsam. <<<


mukke:
http://www.myspace.com/aluminumbabe
videos:
Aluminum Babe - Infatuation


YouTube-Direktlink


artist website:
http://www.myspace.com/aluminumbabe
http://www.aluminumbabe.com/
ALUMINIUM BABE sind:
anna, jorge, sully, JJ, Alex
discography:
smoke in CHINATOWN : CD : 2007
"Infatuation" - single : 2007
"Evrything 2 me" - single
vit-ri-fied : single - 2005
tour:
Germany
29-10- Hildshein - Club Veb w/ Code
30-10- Berlin - Dunker Club w/ Code
31-10- Torgau - Kulturbastion w/ Code
01-11- Cottbus - Checkov`s w/ Code
France
03-11- Paris - La Flech D`Or w/ Code
04-11- Lyon - Double 6 w/ Code
05-11- Reims - Pop Art Cafe w/ Code
06-11- Chambrie - Le Clash
England
07-11- London - 229 Club w/ OK Tokyo
08-11- Reading - Plug an Play w/ Ok Tokyo
Portugal
12-11- Porto - Maus Hábitos
13-11- Averio - Mercado Negro
14-11- Lisbon - Lounge Bar
Spain
15-11- Madrid - Sala Caracol w/ X Wife
19-11- Alicante- RockandRoller
20-11- Murcia - Sala Stereo
21-11- Jaen -
22-11- Malaga w/ Model Monroe
booking:
http://www.maximumbooking.com/
inf@MAXIMUMBooking.com
Jeff@netMusicZone.com


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