WOOG RIOTS - PASP

Dienstag, 18. Januar 2022 um 18:13 - futziwolf


WOOG RIOTS : "PASP" : CD - (whatssofunnyabout // indigo // ) : 02.10.2008
label/vertrieb:
whatssofunnyabout
info@whatssofunnyabout.de
http://www.indigo.de/unser_programm/6517/



review:
Die WOOG RIOTS sind eigentlich SILVANA BATTISTI (Vocals, Gitarre, Stylophone, Percussion, Melodica, Säge, Omnichord, Mini-Casio) und MARC HERBERT (Vocals, Gitarre, Keyboard), hier auf ihrem zweiten Longplayer "PASP" mit reichlich Unterstützung und Gästen an Bass, Saz, Trompete, Clarinette und Drums. Die für ihre erste Platte "Strangelove TV" gefundene Bezeichnung "Antifolk" bezeichnen die WOOG RIOTS mittlerweile eher als Synonym für ein solidarisches Netzwerk gleichgesinnter Musiker, die wie KNARF RELLÖM im Electro-Pop-Gewand humorig bis beißenden Spott und feinsinnige Kritik an unseren gesellschaftlichen Verhältnissen unter die Leute bringen. Aus AgitProp wird AgitPop in ihrem brillanten Mix aus Folk-Punk-Pop-Electrodisco. Es trifft zwar zu, das die in english vorgetragenen Texte die Eingängigkeit der Songs unterstützen, sind aber wohl auch ihrer Reiselust und den internationalen Auftritten geschuldet. Der Blick ins Booklet mit den abgedruckten Lyrics lohnt sich genauso wie der Besuch eines WOOG RIOTS Gigs. - großmutter futziwolf


presse:
»People«, »Animals«, »Society« und »Places« : »PASP«. Das liest sich wie eine Bestandsaufnahme, eine Inventurliste oder wie der Versuch einer Enzyklopädie. Bei den WOOG RIOTS denkt man zuallererst an Spielfreude, ungetrübten Pop, Humor und Charme. Doch das ist nur die verführerische Oberfläche. Dahinter liefert »PASP« nichts Geringeres als einen Rundumschlag auf die gesellschaftlichen Verhältnisse unserer Zeit. Und die sind alles andere als rosig.
Getreu dem Motto ihres Freundes Knarf Rellöm »Move your ass and your mind will follow« geht das zweite Album des deutsch-italienischen Duos nicht nur ein Schritt in Richtung Dancefloor, sondern bietet auch eine inhaltliche Verschärfung: Schluss mit Zuweisungen von wegen »niedliche Antifolk-Adepten«, wie anlässlich ihres Debüts oft zu lesen war. Antifolk ist Silvana Battisti und Marc Herbert nach wie vor wichtig als solidarisches Netzwerk, das zeigt, dass im Haifischbecken des Pop auch andere Umgangsformen möglich sind, nicht jedoch als stilistisches Korsett. Die Verweise und Referenzen sind daher vielfältiger geworden, der Sound konzentrierter, der Ton direkter. Die alte Idee von Sly Stone, dass Agit-Pop keine Predigt sein muss, sondern funky sein kann, lebt hier wieder auf : wunderbar gespiegelt aus der Erfahrung von vier Jahrzehnten Popkultur heraus, in der die Elektro-Minimal-Ansätze von The Young Marble Giants ebenso Spuren hinterlassen haben wie Jonathan Richman, Bikini Kill und der Dance-Punk von »DFA«.
Man muss nicht alle Referenzen (an die italienische Punkband CCCP, an The Fugs u.v.m.) erkennen, um zu bemerken, wie brillant hier mit möglichst klaren Sätzen, Slogans geradezu, der Status Quo umrissen wird: Prekäre Arbeitsverhältnisse, Sexismus (»Art Museum«), die Lethargie von Enddreißigern, die nicht mehr vor die Tür gehen (»Living Room«), das Rollenverständnis von Müttern im Musikgeschäft (»Backstage Lemonade«, gemeinsam mit Kimya Dawson eingespielt) und die Absage gegenüber jeglicher Form von Patriotismus (»Paul McCartney«)
Die WOOG RIOTS finden für all das einfache, verführerisch verpackte Worte, die dem »Riot« im Namen voll und ganz gerecht werden. Auf einer erfolgreichen England -Tournee hat die Band ihre Stücke bereits vor einem begeisterten Publikum erprobt. Im Juni und Herbst 2008 folgt eine ausgiebige Deutschland-Tour. Martin Büsser
noch mehr presse:
"Eine gelungene Lektion in Sachen charmanter Anti-Popmusik. Überzeugt nicht nur mit hintersinnigen Texten, sondern auch mit eingängigen Melodien." Musik Express
"Das Duo verkündet Wahrheiten, die wir in dieser Schärfe selten so beiläufig serviert bekommen. Synthie und Drum Machine grooven auch ohne DFA-Produktion, im Zweifelsfalle beim Singen nicht überanstrengen - genial! Spex
"Ästhetisch greifen die Anti-Folk Verweise, die man "Strangelove TV", dem ersten Album des deutsch-italienischen Duos nachsagte, nicht mehr, stattdessen gibt es tweeigen Rave und Disco mit
Nico-Akzent." Rolling Stone
"Mit viel Spielfreude produzierter charmanter Minimal-Pop. 15 wunderbare Stücke zum Mitsingen und In-die-Hände-Klatschen." Intro
"Nun machen sie ernst mit ihrer Revolte. Mit Zitaten gespickte Indie-Pop-Electro-Disco mit reichlich B-52`s Appeal, geboren aus dem Geist der Gegenkultur." Journal Frankfurt
artist website:
http://www.woogriots.de/
http://www.myspace.com/woogriots
mukke:
http://www.ilike.com/artist/Woog+Riots/track/Islam+Punk
http://www.myspace.com/woogriots
video:
Woog Riots - Hotel Room


YouTube-Direktlink


woog riots - frank backwards


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WOOG RIOTS sind:
Silvana Battisti - Vocals, Gitarre, Stylophone, Percussion, Melodica, Säge, Omnichord, Mini-Casio
Marc Herbert - Vocals, Gitarre, Keyboard
discography:
King of Pop - 7" - 2004
PASP - CD - 2008
Strangelove - CD - TV- 2006
bookingcontact:
v@antistars.de
tour:
10. October Hamburg - Hafenklang + Knarf Relloem as MC
11. October Augsburg - Pavian
12. October Nuertingen - Provisorium
13. October Köln : Blue Shell
14. October Kassel - Salon Elitaer
15. October Duesseldorf : Pretty Vacant
16. October Freiburg : Swamp
17. October Saarbruecken : Sparte 4
18. October Darmstadt : 603qm
11. December Dordrecht (NL) - Bibelot



bio:
In der sich schnell drehenden Indie-Subwelt der deutsch-italienischen Woog Riots ist es nur ein kurzer Weg vom Riotpop/Garagefolk zum Twee Rave und Dancepunk. Die Band startete ihre Popkarriere 2004 ganz programmatisch mit einem selbst zusammengestellten internationalen Tributesampler für die Manchester Indie-Ikone "The Fall". Schon der Titel der ersten auf dem Hamburger Label "What`s So Funny About" veröffentlichten Single machte deutlich, worum es geht: "King of Pop".
Da sich die kreativen Köpfe Silvana Battisti und Marc Herbert die Gesänge teilen, wurde aus Gründen der Ausgewogenheit auf dem Debutalbum "Strangelove TV" der Lofi-Elektro-Hit "Queen of Pop" nachgelegt. In der Presse wurde der Longplayer stilistisch mit der New Yorker Szene um Kimya Dawson, Adam Green und deren erste Band Moldy Peaches in Verbindung gebracht.
Dass der popmusikalische Ansatz der Woog Riots umfassender ist, beweist das im Mai 2008 erschienene 2. Album "pasp". Dem Motto "Move your ass and your mind will follow" ihrer Labelkollegen "Knarf Rellöm Trinity" folgend, optimieren die Woog Riots ihren Sound in Richtung Dancepunk und Twee-Rave. Durch das Auflegen als DJs spielen groovebetonte Acts wie LCD Soundsystem und M.I.A. eine immer größere Rolle im eigenen Referenzsystem.
Der Titel "pasp" steht für die 4 inhaltlichen Kapitel des neuen Albums "people, animals, society, places" und beschreibt umfassend alle relevanten Entwicklungen in Kultur, Politik und Naturwissenschaften der gesamten westlichen Welt.
Auch ihre Wirkung im Ausland haben die Woog Riots bereits eingehend getestet: Tourneen in England und Finnland führten zu begeisterten Reaktionen und zu einem ständigen Anwachsen des eigenen Underground Netzwerkes. Im März/April 2008 spielte die Band ihre zweite Englandtour. Danach sind die Woog Riots im Mai/Juni und nochmals im Herbst ausgiebig in Deutschland unterwegs.

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