THE BLACK SEEDS - Solid Ground

Dienstag, 18. Januar 2022 um 17:58 - futziwolf


THE BLACK SEEDS : "Solid Ground" : CD/digital - (sonar Kollektiv/Best Seven) - VÖ - 22.08.2008
label/vertrieb:
http://www.sonarkollektiv.com/
http://www.bestseven.de/

Kaum hat der Monat September angefangen, heißt es in den Gazetten zu jeder Neuveröffentlichung zu der man halbwegs tanzen kann "Gerade noch rechtzeitig zum Ende des Sommers...". Ich hasse es.
Was gibt's schöneres als nach einem brüllenden, hektischen Tag die entspannt, coolen Grooves einer Dub-Raggae-Combo zu Hause oder in einem Club zu hören? Zu jeder Jahreszeit. Entspannt, lässig und gleichzeitig immer wie schwebend in Bewegung. Das ist es, was vor zwei Jahren schon FAT FREDDY'S DROP in Perfektion in die Welt trug. Und als ebenbürtiger Nachfolger kommen jetzt ebenfalls aus Neuseeland THE BLACK SEEDS mit "Solid Ground". Eine Spur poppiger, aber ebenso mit einem Faible für Genreüberschreitende Mixturen, von Dub und Raggae ausgehend mit Ska, Blues, Jazz, Rock, Funk und Soul Konglomeraten vermischt. Und wahrlich ob der Vielfalt der Stilelemente keine Bastarde sondern auf phantastische Weise zu einer Einheit verschmolzen. Sänger und Komponist BARNABY WEIR klingt zuweilen zwar eher nach Blues- und Soul- als nach Raggaesänger aber er präsentiert den "Pacific Vibe" so überzeugend und warm, das man gar nicht genug davon bekommen kann. Falls es tatsächlich Leute geben sollte die jetzt keine Reggae Grooves mehr hören, weil der Sommer vorbei ist, dieses Album wird auch noch bis in das nächste Jahr hineinwirken. Da ist dem SONAR KOLLEKTIV aus Berlin im Jahre 2007 mit dem Dedut der BLACK SEEDS "Into The Dojo" eine echte Perle in den Schoß gefallen, die gerade ordentlich aufpoliert wird, um die kurze Herbsttour durch den Winter zu verlängern. Mit Tschakka Booom und SchubbaSchubba durch den Schneematsch.
Freu mich schon riesig drauf. - großmutter futziwolf
mukke:
http://www.myspace.com/theblackseeds
http://www.theblackseeds.com/
bio/presse:
>>> In den Sparten Dub, Reggae und Soul hat Neuseeland bereits so manche Perle hervor gebracht. Ein derart frecher Stilmix, wie ihn diese Herren kredenzen, ist mir jedoch auch vom anderen Ende der Welt schon lange nicht mehr untergekommen.
Wie ein Donnerschlag eröffnet "Come To Me" das vierte Studio-Album der Combo um Sänger und Songwriter Barnaby Weir: Wuchtige Bässe treffen auf Gitarren, die direkt aus Rock, Funk oder Soul in ein dubbig waberndes Reggae-Umfeld transplantiert wirken. "It`s a crazy situation", auf seine Erwartungen sollte man sich besser nicht verlassen.
Frech viel Funk durchzieht "Slingshot": Auch hier bildet ein hallender Offbeat-Groove die Basis. Dieser werden Gitarre, wie in abgedrehten Jazz-Improvisationen überschnappende Bläser und elektronische Effekte aufgepfropft. Man meint, es werde in zum Teil fast schon verstörender Manier all das zusammengepresst, was sich auf keinen Fall verträgt. Wie zum Trotz fügen sich dann aber selbst die widersprüchlichsten Elemente zu einer faszinierenden Einheit.
Am seltsamsten, weil am unerwartetsten, mutet in diesem Genre-Cocktail der Blues-geladene Gesang Weirs an, in dem immer eine Spur von Elvis mitzuschwingen scheint. Er macht sogar dann noch eine gute Figur, wenn er gerade, wie in "Love Is A Radiation", flankiert von cheesy Background-Gesang, in die Kitschecke schlittert.Wie ein schnurrender Motor, der nur darauf wartet, dass der Fahrer endlich das Gaspedal durchtritt, strotzt "Afrophone" vor mühsam im Zaum gehaltener Energie. "Rotten Apple" kombiniert blecherne Drums, einen fies knarzenden Beat und Disco-Effekte zu einer funky groovenden, vorwärts schiebenden Nummer. All dies verdient ohne Einschränkungen das Prädikat "phantastisch".
Deutlich absehbarer geraten dagegen die eingängigeren Stücke. "Take Your Chances", das mit schmissigen Bläsern und fröhlicher Melodie Ska-Charakter entwickelt, der hübsch pluckernde Bass und die orgelnden Keyboards aus "Bulletproof" oder "The Bubble", das mir wie ein zu mächtiges Dessert ein wenig schwer im Magen liegt, verfügen zwar durchaus über nicht unerheblichen Reiz. Die volle Wirkung erzielen die Black Seeds jedoch immer mit absolut hemmungsloser Stiljonglage. <<< ( http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/ )
INTERVIEW: http://www.irieites.de/interviews/2008_black_seeds.htm
artist websites:
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videos
http://www.theblackseeds.com/files/Slingshot_download.mov
The Black Seeds - cool me down


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The Black Seeds - the answer


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The Black Seeds - Sometimes Enough


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THE BLACK SEEDS ARE: :
Barnaby Weir : Vocals & Guitar
Daniel Weetman : Vocals & Percussion
Mike Fabulous : Guitar & Percussion
Nigel Patterson : Keyboard
Jarney T Murphy : Drums
Tim Jaray : Bass
Jabin Ward : Sax
Andrew Christiansen : Trumpet
tour:
MON 27.10.2008 - Liquid Rooms - Edinburgh, UK
TUE 28.10.2008 - Nottingham Rescue Rooms - Nottingham, UK
FRI 31.10.2008 - Manchester Club Acadamy - Manchester, UK
WED 19.11.2008 - Club Maria - Berlin, Germany
wird fortgesetzt.
discography:
Love Is A Radiation, CD Single
Solid Ground, CD
Slingshot (UK Radio Version), CD Single
Sometimes Enough EP, 12"
Into The Dojo, CD 2007
The Black Seeds EP, 12"
Solid Ground CD 2008



Das zehnjährige Jubiläum ist immer ein ganz besonderer Zeitpunkt in der Karriere einer Band. Man blickt zurück auf das bisherige Schaffen und wird sich des langen Weges bewusst, der gemeinsam zurückgelegt wurde.
THE BLACK SEEDS aus Wellington, NZ zelebrieren diesen runden Geburtstag mit Solid Ground, ihrem vierten und bislang besten Album.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich die 8-köpfige Band zu einem der wichtigsten musikalischen Beiträge aus dem Pazifik Raum entwickelt. 2001 nahm die Band um Sänger / Komponist BARNABY WEIR das von Kritikern und Fans gleichermaßen gefeierte Album Keep On Pushing auf und erlangte mit dem Debüt gleich Goldstatus in ihrer Heimat.
Mit On The Sun wurde ab 2004 weiter fleißig an der Erfolgsgeschichte gearbeitet. Mit So True und Turn It Around waren gleich zwei Tracks vom Album auf Heavy Rotation in den nationalen Radio- und Musik TV Sendern.
On The Sun erlangte folgerichtig Doppelplatinstatus und THE BLACK SEEDS avancierten zu Neuseelands Top Band.
Der endgültige internationale Durchbruch gelang mit dem auf Sonar Kollektiv / Best Seven veröffentlichten Into The Dojo Album in 2007. Der so genannte "Pacific Vibe", samt der sonnigen Reggae Grooves wurde auf der Europa Tour mit 18 Shows in die Welt hinausgetragen und gewann eine große internationale Fan Base.
THE BLACK SEEDS spielten unter Anderem in London (Mean Fiddler), auf dem Edinburgh Festival (2 Shows), in Berlin (2 Shows), eine spektakuläre Show auf dem legendären Lowlands Festival vor 70.000 Besuchern, eine Live Performance in BBC'S CRAIG CHARLES Funk and Soul Show, sowie einige weitere grandiose Auftritte in UK, Frankreich, Deutschland und Holland.
Das intensive Touren hatte einen wichtigen Nebeneffekt. Die Band rückte fern von der Heimat immer näher zusammen, es entwickelte sich ein familiärer Zusammenhalt. In dieser Stimmung begannen THE BLACK SEEDS während ihrer Tourneen an neuen Albumsongs für Solid Ground zu arbeiten, jeder Fortschritt wurde von allen Musikern zusammen erarbeitet.
BARNABY WEIR beschreibt das Entstehen von Solid Ground so: "THE BLACK SEEDS sind als Musiker und im Zusammenhalt einfach tighter geworden. In den vergangenen 10 Jahren haben wir ein solides Fundament gelegt, auf dem wir auch neue Sachen, Stilrichtungen ausprobieren können, ohne den Sound der Band zu verlieren. Jeder ist in seinem individuellen Bereich besser geworden. Aus unserer gemeinsamen Erfahrung heraus, haben wir einige tolle Songs geschrieben."
Aufgenommen wurde erneut in DR LEE PREBBLEs The Surgery Studio und als Produzent wurde wieder
MIKE FABULOUS herangeholt. Solid Ground ist ein wahres Meisterwerk aus melodiösen Dub-Reggae Grooves
und Party Tracks in rohem, kompromisslosem Roots Style. Beeinflusst von Afrobeat und Soul überqueren
THE BLACK SEEDS mühelos Genregrenzen und prägen das Album dennoch kompromisslos mit ihrem Style.
Die Songs handeln von tiefen Gefühlen und persönlichen Erlebnissen und geben Einblick in
das Leben der Bandmitglieder in einer modernen, multikulturellen Nation. Sind die Texte teilweise
voller Schwermut, so klingt doch in jedem ein positiver, optimistischer Unterton mit, der wieder Hoffnung macht.
Im Anschluss an die Studioarbeit, bei der den Songs der letzte Schliff verliehen wurde, gehen THE BLACK SEEDS diesen Sommer erneut auf eine ausgedehnte Europatournee. 2008 wird diese sogar noch ausgedehnter ausfallen. Gebucht ist die Band auf allen großen Festivals:
Summer Jam & Splash Festivals (mit JAY Z, COMMON, STEVEN MARLEY uwm),
Roskilde / Dänemark (mit uA RADIOHEAD, KINGS OF LEON),
Lovebox Weekender / UK (mit FLAMING LIPS, MANU CHAO, GROOVE ARMADA),
Rip Curl Boardmaster Festival / UK,
Garance Festival / Frankreich und viele, viele mehr.
Mehr als eine Gelegenheit also, um Solid Ground und einen der spektäkulären Auftritte von THE BLACK SEEDS live zu erleben.


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