LEILA - Blood, Looms And Blooms

Dienstag, 18. Januar 2022 um 16:35 - futziwolf


LEILA : "Blood, Looms And Blooms"- CD - (Warp Records/ ballyhoo media) - VÖ - 04. juli 2008
Genre: Electronica/Noise

label/vertrieb:
http://www.warprecords.com/
http://www.ballyhoomedia.de/
ds@ballyhoomedia.de

Was da an Namedropping alles unterwegs ist, muss man eigentlich gar nicht wissen, kann man aber in den wie immer bei uns unten angefügten Presseausrissen nachlesen. Denn "Blood, Looms And Blooms" von Frau Leila Arab besticht unabhängig von den Berühmtheiten, mit und bei denen sie mal gespielt hat.
Versponnen verwobene mystisch-melancholisch-introvertierte Electronic Peaces in denen abwechselnd Melodien und Beats dominieren und zu denen Martina Topley Bird, Andy Cox und Terry Hall gegensätzliche Vocalstimmungen ausbreiten. Wie sich das Live anhört und auf der Bühne realisiert wird, würde ich mir gerne ansehen, bleibt aber zunächst nur wenigen vorbehalten, ich habe nur von zwei Konzerten in England und auf dem Sonar in Barcelona gehört. Also bleibt uns erst Mal das Album, auf dem es viel zu entdecken gibt, und die Aussicht auf die Entwicklung einer spannenden experimentierfreudigen Künstlerin.
- großmutter futziwolf
mukke:
http://www.myspace.com/leilaarab
http://s3.amazonaws.com/downloads.pitchforkmedia.com/Leila%20-%20Little%20Acorns.mp3
presse/bio:
>>> Die in Persien geborene und in London aufgewachsene Leila hat bereits auf Rephlex und XL Recordings veröffentlicht. 7 Jahre nach ihrem letzten Release betritt sie nun mit ihrem signing auf WARP Records wieder die internationale Arena. Die englische Presse spricht bereits von einer der ambitioniertesten Veröffentlichungen der letzten Jahre und feiert Leila als die fantasievollste und einfallsreichste Produzentin elektronischer Musik. Der Grundton von Leilas Musik ist getragen, melancholisch und introvertiert; dabei stilistisch nicht allzu festgelegt und offen für viele Einflüsse. Leila holt auf ihren Dance-Songs die Avantgarde ins Haus und zeigt, wie viel man mit sich aufstülpenden Noise-Eruptionen, grossen Melodien, kribbeligen Beats und abgefahrenen Sounds wagen kann. Die vocals auf "Blood, Looms and Blooms" kommen u.a. von Terry Hall, dem legendären Sänger von The Specials und von Martina Topley Bird, die vor allem durch ihre Arbeit mit Tricky bekannt wurde. <<<
>>> Drittes Album der Elektronikkünstlerin Leila Arab, die nach Rephlex & XL Recordings nun auf Warp veröffentlicht. Die Exiliranerin aus London & ehemaliges Mitglied von Björks Band ist eine der wenigen Frauen im Feld der experimentellen Elektronik, ihre Produktionen besitzen einen hohen Grad an Dichte & Dramaturgie. Leila selbst mischt ihren Sound live ab, an den Sessions für "Blood, Looms & Blooms" nahmen Tricky-Sängerin Martina Topley-Bird, Terry Hall (The Specials, Fun Boy Three) und Andy Cox (The Beat, Fine Young Cannibals) sowie etliche Freunde und Verwandte von Leila samt deren Kindern teil. Zu den Albumhighlights gehören die Singletracks "Mettle" und "Deflect", erhabene Kreationen wunderbarer Pop-Electronica mit leichtem Ethno-Touch, sowie die abgefahrene Version des Sitarhits der Beatles "Norwegian Wood". Leila tourt dieses Jahr mit Massive Attack (in England) und tritt im Juni auf dem Sonar-Festival in Barcelona auf. <<<

>>> Leila setzt nun mit »Blood Looms And Blooms« auf das Storytelling als Strategie, dieser Insel zu entkommen. Die Londonerin hat ein Panorama programmiert, und wer es hört, wird von Station zu Station geführt, auf dass sie oder er höre. Das Cover: es ist die Umsetzung der Musik in einem Bild. An die Beseeltheit der Dinge muss schon glauben, Tim Burton mindestens lieben und ein Wort wie »verwunschen« nicht als Abschreckung empfinden, wer sich »Blood Looms And Blooms« aussetzen möchte. Die Geschichte entsteht dabei in der Wahl flüchtiger Klänge.
Es ist ein Sirren und Schwirren mit einem Bezug zur Weite, auf das Leila setzt. Die Harmonien erinnern an die Fantasmagorien eines Danny Elfmann, ohne dabei ein Aufwachsen mit Bleep House und eine mit Björk verbrachte Adoleszenz verschweigen zu wollen. Der Stimmen von Martina Topley Bird oder dem Ex-Specials-Sänger Terry Hall hätte es für diese Erzählung gar nicht bedurft, sie stören aber auch nicht weiter. So muss man letztendlich nur den Kniff anwenden, diese in ihren Mitteln weiterhin abstrakte Musik unter die Überschrift der ›Otherworldlyness‹ zu stellen, und der Anschluss an die soziale Welt ist da. Denn ›Otherworldlyness‹ ist kommunizierbar, so als beliebtes Ding der Popkultur. <<< spex
artist website:
http://www.myspace.com/leilaarab
http://www.leilamusic.co.uk/
Diskografie:
Deflect : EP1 - Warp Records (WAP244) - Out Now (23. Juni 2008)
Mettle : EP2 - Warp Records (WAP242) - Out Now (21. April 2008)
Blood, Looms And Blooms : CD - (WARP) - Out Now (04. Juli 2008)
Soda Stream - XL Recordings - 1999
Space Love : Rephlex - 1998
Heaven On Their Minds : Rephlex : 1998
Feeling - Rephlex - 1998
Don`t Fall Asleep : Rephlex - 1997


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