LOW MOTION DISCO - keep it slow + LABEL-preview: ESKIMO

Dienstag, 25. Januar 2022 um 06:15 - futziwolf


LOW MOTION DISCO - "keep it slow" : CD/LP (including the full album plus bonus tracks on a cd)
(ESKIMO) - VÖ - 16. juni 2008

label/vertrieb:
http://www.eskimorecordings.com/

Als Hörer des niederländischen Onlineradios 3voor12 (http://3voor12.vpro.nl/luisterpaal/ )
ist mir auf deren Seite "ALBUMS IN DE LUISTERPAAL" zuerst die inflationär-hohe Nennung des Wortes LOW aufgefallen, das nicht nur den Namen der mir bis dahin unbekannten Band LOW MOTION DISCO einläutet sondern in fast jedem Titel der Songs auf keep it slow vorkommt. Da nun mal LOW aus Duluth, Minnesota, die langsamste Band der Welt ist, und eben zu meinen absoluten Lieblingsformationen gehört, hoffte ich bei LOW MOTION DISCO zumindest auf eine Verwandtschaft im Geiste.
Zumindest was das Tempo der Songs angeht, wurde ich nicht enttäuscht. (Das war es dann aber auch schon mit Gemeinsamkeiten zu LOW.) Den beiden namentlich, noch, ungenannten Schweizern von LOW MOTION DISCO ist ein mit akustischen Instrumenten, Soundscape-samples und Laptop-Sounds entspannt-einfallsreich arrangiertes Album gelungen, das zwischen chilligen Grooves und ruhigem Minimal-Electro schwebt. Einzig "People Come In Slowly" gallopiert den anderen Stücken regelrecht davon. Zusammen mit dem wunderschönen Cover der ebenfalls aus der Schweiz stammenden Husmann/Tschaeni ( http://www.myspace.com/husmanntschaeni ) wird die Platte unter den zeitlos-unverkaufbaren einsortiert. Ganz sicher zur Zeit das Highlight auf ESKIMO RECORDINGS, die wir weiter unten mit zwei anderen hochgeilen Produktionen vostellen möchten. - großmutter futziwolf
mukke:
http://www.myspace.com/lowmotiondisco
presse:
>>> "Keep It Slow" ist das erste Album der Schweizer Produzenten der Formation Low Motion Disco. Sie veröffentlichen ihr Album auf dem Label Eskimo Records, das schon Alben von Bands wie Lindstrom und Aeroplane herausbrachte. Und der Name ist hier Strategie: Nicht nur in jedem Liedtitel wurde irgendwo das Wörtchen "Low" versteckt, auch die Musik ist dementsprechend downtempo. Genau das Richtige für ausklingende Sommerabende auf dem Balkon.
Bereits die Erklärung des Ursprungs vom Bandnamen ist mehr als sympathisch: Die Geschichte handelt von zwei unsportlichen und schüchternen Menschen, die bei Partys lieber am Rand stehen und Menschen beim Grooven zusehen, als selbst die Tanzfläche zu erstürmen. Sie nehmen aber dort, am Rand stehend, die Musik mindestens genauso intensiv wahr, tanzen innerlich, was die Seele hergibt, aber zeigen es einfach körperlich nicht so sehr wie andere. Den beiden Köpfen der Band war die Situation altbekannt und sie nahmen sich vor, Musik ins Material zu pressen, die genau diesem Gefühl entspricht.
So macht das Debütalbum "Keep It Slow" seinem Namen alle Ehre und beim Lesen der Tags des Musiknetzwerkes last.fm kann einem nur unwohl werden: Techno? Wie bitte? Nie im Leben. Das hier ist House-, Chillout- und Minimal-Electro-Musik. Balearic-Grooves, Disco Dub und und akustische Gitarren geben sich die Klinke in die Hand. Musikalisch also sehr ruhig. Computergnerierte Sounds und handgemachte Musik verschmelzen, Geräusche aus der Natur und der Umgebung werden mit eingemischt: Im zweiten Track "Born On The Low Wind" darf man sich zu mähenden Schafen hinfort träumen und "People Come In Slowly" beginnt mit einem Motorgeräusch, das sich im Verlauf des Songs immer mehr zu einer elektronischen Hookline entwickelt. Zu dieser Musik lässt es sich unvergleichlich entspannen, aber auch mit dem Kopf kann man nicken, wenn man denn möchte. Einige Disco-esque Tracks findet man ebenfalls wieder, zu denen man auch tanzen kann - Man muss aber eben nicht. LOW Motion Disco.
Angesichts der Atmosphäre, die durch die genannten Aspekte entsteht, ist es nur folgerichtig, fast komplett auf Vocals zu verzichten. Man findet nur in einigen Tracks welche wieder und selbst dann nur hintergründig. Mehr würde auch das Hörerlebnis stören. Der Outro-Song "Keep It Low" besteht allerdings nur aus Gitarre und Gesang - Allerdings auch auf ungewöhnliche Weise. In verminderter Aufnahmequalität hört man einen Vater, der mit seinem Kind das Zählen übt und zur Unterstützung dessen eben die Gitarre verwendet. Am Schluss bringt er ihm dann noch die Worte "Low Motion Disco" bei. Sehr niedlich anzuhören und vermutlich das Ergebnis von privaten Aufnahmen einer der beiden Herren daheim.
Alles in allem lässt sich sagen, dass dieses Album wirklich eine gelungene Debütplatte darstellt. Schönes Motiv, sowohl als bunte und märchenhafte Malerei aufs Cover gedruckt, als natürlich auch spürbar in der Musik wiederzufinden. Aber Moment, sagte ich am Anfang, dass in jedem Liedtitel das Wort "Low" vorkommt? Das stimmt nicht ganz. Zwei Ausnahmen gibt es: "Things are gonna get easier" und "Love Love Love" - Aber besser umschreiben und ergänzen könnte man das Konzept der Platte wohl kaum. Von daher: Mission accomplished! <<< http://mainstage.de/?p=6145

>>> Es gibt vieles, das dich plötzlich entwaffnen kann. Zum Beispiel jemand, dem du gerade Vorwürfe machen willst, und er gibt alles zu. Oder eine Band, die ein total unbekanntes und fast 40 Jahre altes Gitarrenthema deines total unbekannten Lieblingsgitarristen sampelt, um ein ganzes Ambientstück ("Born on the low Wind") drumherum zu bauen, samt Wasserplätschern, Vogelzwitschern und Schafeblöken. So was entwaffnet dich. Das Gitarrenthema kommt von der vergessenen 70er-Progband Jade Warrior, der total unbekannte Gitarrist hieß Tony Duhig (1941-90), und wie Low Motion Disco darauf gestoßen sind, bleibt schleierhaft. Waren die vielleicht nachts an meiner Vinylsammlung? Das ist nur ein Rätsel um dieses Projekt unbekannter Herkunft. "Wir kommen von überall her, wo unser Laptop uns hinführt", heißt es kryptisch. Immerhin kommen sie weit genug herum, um interessante Geräusche oder Stimmfetzen zu finden und sie mit butterweichen Elektronika zu verschmelzen - Tony Duhig würde glücklich lächeln. <<< (mw) http://www.kulturnews.de/
>>> Low Motion Disco sind Produzenten, die genau wissen, wie man die Dinge ruhig hält. Mit "Keep It Slow" liefern sie allerdings ein erstklassiges Balearic, Disco Dub und Chill Out Album für das belgische Hipster Label Eskimo ab. Ein Potpourri aus Akustik Gitarren, live eingespielten Drums, Naturaufnahmen und Laptop Sounds für den horizontalen Tanz. Samples im Stile der legendären KLF, Dub Beats und erhebende Hooks: Low Motion Disco öffnen das Tor zu einer einzigartigen Welt aus Balearic & Disco Dub Grooves. "Keep It Slow", so der programmatische Titel dieses Debutalbums, erscheint sowohl auf CD, als auch auf LP und ist neben den Veröffentlichungen von Lindstrom & Prins Thomas, den Glimmers oder Optimo ein klares Label-Highlight. Mit Sicherheit ein Anwärter auf das Balearic Album des Sommers. Respekt! <<<
>>> Die Entdeckung der Langsamkeit - so könnte das Debütalbum des Schweizer Duos Low Motion Disco überschrieben sein. Aber auch der richtige Titel des Longplayers, "Keep It Slow" lässt nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig. Keine Hektik, zurücklehnen und bei Gefallen dezent mit dem Fuß im Takt wippen: so haben sich Low Motion Disco wohl ihre prototypischen Zuhörer vorgestellt, als die 13 Tracks des Albums entstanden sind.
Dabei senden Low Motion Disco durchaus auch deutliche Signale in Richtung Club aus. Aber Tracks wie "Talk Low When In Space" oder "Love Love Love" schmeicheln dem Grooveempfinden durchaus. Allerdings ist die Musik von Low Motion Disco eher auf der After-After-Hour am Strand zu Hause, als in der überhitzten Atmosphäre eines Clubs.
Live eingespielte Instrumente und elektronische Sounds und Grooves werden von Low Motion Disco geschickt zu einem organischen Mix verquickt. Das macht "Keep It Slow" zu einem angenehmen Musik-Trip, der ganz ohne anstrengende Kopflastigkeit auskommt. Die Entdeckung der Langsamkeit ist bei "Keep It Slow" von Low Motion Disco nicht nur eine Arbeitshaltung, sondern gleichzeitig auch eine Aufforderung an die Hörer. <<< http://www.laut.de/
artist website:
http://www.myspace.com/lowmotiondisco
http://lowmotiondisco.wordpress.com/
contact/booking:
dirk@eskimorecordings.be
releases:
"keep it slow" : 2008 : CD/LP/mp3
Things Are Gonna Get Easier- 2008 : 12" and 7"
Love Love Love Part 1 : 2008 : 12"
Love Love Love Part 2 : 2008 : 12"
gigs:
08.Aug.2008 23:00 - lethargy rote fabrik zurich



LABEL-preview: ESKIMO Recordings Presents...:
Cosmic Disco ?! Nah... Cosmic Rock!!!
Various Artists, DJ Mix, Edited By - Daniele Baldelli , Marco Dionigi
http://www.danielebaldelli.com/
http://www.myspace.com/djdanielebaldelli
http://www.myspace.com/djmarcodionigi
Format: CD, Promo, Mixed
Genre: Electronic, Funk / Soul, Rock

01 Fra Lippo Lippi - Say Something
02 Richard Bone - Mutant Wisdom
03 Romantics, The - A Night Like This
04 Kevin Harrison - Ink Man
05 Translator - Break Down Barriers
06 Martha And The Muffins - Danseparc
07 Dream Syndicate, The - 50 In A 25 Zone
08 Thompson Twins - Beach Culture
09 Positive Noise - Positive Negative
10 David Jackson - Stonewall Stands With Thomas Davies
11 La Bionda - I Got Your Number
12 Torch Song - Prepare To Energize
13 Ray Parker Junior* - The Other Woman
14 Strafe Für Rebellion - Mosche Bildt Njet
15 Spirit - Potatoland Theme
16 Spider - Better Be Good To Me
17 Bronx Irish Catholics - Ulster Defense
18 Alicia Bridges - Body Heat


Allez Allez - Best Of Allez Allez
http://houbi.com/belpop/groups/allezallez.htm
Format: CD, Album, Compilation, Promo
Genre: Electronic, Rock
Style: Leftfield, New Wave, Disco

1 African Queen (7:15)
2 Allez Allez (5:33)
3 She`s Stirring Up (3:39)
4 Marathon Dance (2:56)
5 Turn Up The Meter (4:39)
6 Valley Of The Kings (5:37)
7 Wrap Your Legs (Around Your Head) (4:52)
8 Flesh & Blood (5:36)
9 African Queen (Quiet Village Dub) (8:02)
10 Allez Allez (Aeroplane Remix) (8:07)
11 She`s Stirring Up (An Optimo (Espacio) Drum Attack Mix) (6:53)
12 Allez Allez (Lindstrøm & Prins Thomas Remix) (12:07)


all ESKIMO Recordings releases:
http://www.discogs.com/label/Eskimo+Recordings

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