SAPORRO meets JANOSCH

Dienstag, 25. Januar 2022 um 06:16 - futziwolf


Sapporo meets Janosch - das Janosch-Buch "Flieg, Vogel Flieg" von 1971 als CD-Digibook
mit Jazz-Collagen-Musik von Christian Eckert mit seinem Projekt
"Sapporo" (Sapporo Sound Motel) - (Phazzadelic)
label:
http://www.phazzadelic.com/deutsch/index.php

Der Jazzmusiker Christ Eckert und seine 68er Kindheit. Jazz-, Polit- und Dada-Collage.
Mal abgesehen von dem wirklich sehr edlen und liebevollen Coverartwork, ein komplettes Kinderbuch in CD.Format einzubauen, das ist schon ziemlich fett. Collagen aus original Textzitaten aus den 68er Jahren, spacige Soundeffekte und Samples, Spoken Words, der wunderbare Gesang Eva Mayerhofers, und Jazzkompositionen die 50 Jahre Jazzgeschichte spiegeln, von coolen 50erJahre Miles Davis-Sounds bis Supercoolen Massiv Attack-Sounds zu Elvistexten (Love Me Tender), das ist wirklich DADA. Bis der geneigte Hörer auf dieser genialen Produktion wirklich alles entdeckt hat oder sie ihm gar langweilig geworden ist, hat diese CD längst das Haltbarkeitsdatum hinter sich. Also besse gleich zwei kaufen. Sehr sehr geil.
- großmutter futziwolf
mukke:
http://www.myspace.com/christianeckert

Janosch:
"Es ist schön, dieses Buch nach über 30 Jahren, in denen es vergriffen war, wieder in Händen zu halten. Es war immer eines meines Lieblingsbücher. Ich danke Christian Eckert und Haluk Peters, die dieses Werk mit so viel Liebe aufbereitet haben."
Christian Eckert:
"Ich bin stolz, zusammen mit Janosch dieses Projekt realisieren zu dürfen und danke Phazz-a-delic für die Förderung dieses Projekts. Das fertige Produkt zeugt von der großen Bereitschaft, künstlerischen Freiraum zu gewähren. Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich, entspricht aber umso mehr den Ansätzen der 68er-Bewegung."
>>> Als ich die CD das erste Mal in der Hand hielt fragte ich mich, ob mir das Buch "Flieg Vogel flieg" heute noch gefallen würde und ob die musikalische Umsetzung meinen heutigen Ansprüchen gerecht würde. Doch schon während des ersten Stückes, als ich noch in den Seiten des Buches blätterte fiel mir auf - das ist kein Kinderbuch mehr, vielmehr ein Buch für Erwachsene, oder besser das Kind im Erwachsenen.
Die Musik ist anspruchsvoll, für die Künstler wie den Hörer. Nicht gleich nachvollziehbar, aber dennoch durchgängig hörbar. Sapporo meets Janosch ist kein Werk, welches nebenbei gehört werden sollte. Knopf und Zwiebel begleiten im aufwändig gestalteten Artwork die Zeitreise zurück in die Kindheit. In siebzehn Tracks reflektiert der Jazz-Gitarrist und Soundtüftler Christian Eckert seinen Kontakt zur 68er Sponti-/APO-Szene in Form einer Jazz-, Polit- und Dada-Collage. <<<
>>> Jazz-Gitarrist und Soundtüftler Christian Eckert, als Kind in direktem
Kontakt mit der Frankfurter Sponti-/APO-Szene aufgewachsen (z.B.
Daniel Cohn-Bendit & Joschka Fischer), reflektiert in seinem
neuen Album seine Kindheit fragmentarisch mit Ton-Dokumenten z.B.
Rudi Dutschke ...
Dabei belässt er es jedoch nicht dabei, nur in reinen Erinnerungen zu
schwelgen, sondern schleift genauso aktuelle politische Ereignisse,
wissenschaftliche Theorien oder russische Märchen durch seine
Maschinen. Die Freiheit des Jazz trifft sich hier mit der freien
Fantasiewelt von Kindern, wandert zwischen gestern und heute, ernst
und heiter, Feinheiten und rohen Elementen zwischen "echten"
Instrumenten und Computersounds, zwischen Stimmen und
Geräuschen und erzeugt eine Musik-Sound-Collage mit nahezu
plastischer Struktur ...
Ergänzt wird das Album mit Artwork in Form eines DigiBooks von
Janosch (dem Tigerenten-Janosch ! ) von 1971 ("Flieg Vogel flieg!",
seither vergriffen und nicht neu aufgelegt), welches die
psychedelische Jazz/Polit/Dada-Musik-Collage zwischen driftender
Träumerei und kratziger Wachheit unterstützt... <<<

bio:
>>> 1990 nahm er sein Studium der Jazz- und Popularmusik auf. Die ersten Semester studierte er am Hilversums-Conservatory, danach wechselte er ans Constantijn-Huygens-Conservatory nach Zwolle, um sein Studium bei Hans Vogt fortzusetzen. Ein Stipendium ermöglichte ihm, an der New Yorker NewSchool von dem Gitarristen zu lernen, der ihn musikalisch am meisten beeindruckt und wohl auch beeinflusst hat: Jim Hall. Seine Ausbildung wurde auch von Lehrern wie Hal Galper, John Abercrombie oder Peter Bernstein geprägt. Während dieser Zeit trat er unter anderem mit dem Dizzy-Gillespie-Pianisten Ray Bryant auf. Nach seiner Rückkehr in die Niederlande beendete Eckert das Studium mit dem Abschluss der Meisterklasse.
Seit 1995 lebt Eckert wieder in Deutschland. Er ist hier vor allem mit seinem eigenen Quartett, der Elektronikband "Sapporo Sound Motel" und diversen Trios & Duos tätig, ist aber auch in etlichen anderen Projekten aktiv. Als Freelancer spielt er mit dem "Sam Yahel European Trio", dem New Yorker Bassisten Steve Doyle, dem in Seattle wohnhaften Drummer Matt Jorgensen, dem Fritz-Münzer-Tentett und anderen. Nach Amerika kehrt Eckert jedes Jahr zurück und spielt jeden Herbst in Clubs an der West- und Ostküste mit alten Studienkollegen oder Newcomern.
Besonders engagiert er in der Jazz-Szene seiner Heimatregion: Als Vorsitzender der IG-Jazz Rhein-Neckar setzte er sich jahrelang für ein gutes Konzertprogramm ein. Er ist Leiter des Jazzworkshops in Freinsheim, organisiert zusammen mit dem Label Phazz-A-Delic genreübergreifende Elektronik-Session und eine Acoustic Jazz Jam im Mannheimer Capitol. <<< ( )
presse:
"Gänsehaut und Fieber trägt diese CD als gefährliches Virus in sich. Und die Inkubationszeit ist verdammt kurz." (Clarino Print 04)
"Nu-Jazz vom De-Phazz-Label. Abermals trifft elektronische Besonnenheit auf versierte live Jazzinstrumentierung : diesmal inklusive einer warmen weiblichen Gesangsstimme." (Lives Magazin)

artist website:
http://www.christianeckert.com/Website/hi.html
http://www.myspace.com/christianeckert
tour:
14. Mai 2008 Jazz & Latin Lounge Mannheim
21. Mai 2008 Florence Absolu Mia Münster Haus St. Wendel 19:30 Uhr
22. Mai 2008 lotioned chill beats & dj haluk Hyatt Mainz 21 Uhr
03. Juni 2008 Jazz & Latin Lounge Schwetzingen 21 Uhr
06. Juni 2008 "two guitars" feat. Sebastian Böhlen Jazzhaus Heidelberg 21 Uhr
18. Juni 2008 Eckert & Jünemann elektro beats Mainz
04. Juli 2008 "two guitars" feat. Wesley G. Jazzhaus Heidelberg 21 Uhr
18. Okt. 2008 Int. Archtop Meeting Germany/Dortmund 15:00 Uhr
29. Nov. 2008 Sapporo meets Janosch tour Bix Stuttgart 20:30 Uhr


Trackbacks

    Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

    Noch keine Kommentare


Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

BBCode-Formatierung erlaubt