GUZ - Mein Name ist GUZ

Donnerstag, 24. Mai 2018 um 19:54 - futziwolf


GUZ : "mein name ist GUZ" : CD im Digipak mit Textposter - (trikont) - LP -(ritchierecords) - VÖ - März 2008
label/vertrieb:
http://www.trikont.de/
http://www.truemmerpromotion.de/info_guz.htm
Vinyl bei: http://www.ritchierecords.de/news

mukke:
http://www.myspace.com/guzmusik
Wie immer eine große Freude, beginnt die neue GUZ-Platte standesgemäß mit einem schön dreckigen Blues-Punk-Stampfer ("Nachtarbeiter") und tatsächlich wirkt nicht nur das Cover so als habe dieser mittelalte Schweizer Rotzjunge für die vorliegenden 15 Songs so manche Spätschicht eingelegt. Hübsch rau und erdig ist der Sound und auch die Texte klingen bisweilen stark nach dieser befreienden "Fuck you"- bzw. "Scheissegal"-Haltung, die einen, nach ordentlich Bier und noch mehr Kippen, dicke Gelbe auf Anzügen, Uniformen und Studentenvisagen verteilen lässt. Oder auch nach den brillanten Geschichten eines gewissen Jensen (KOMMANDO SONNENMILCH usw.), wenn man sich etwa "Primitiv" anschaut. Musikalisch gehtŽs munter weiter, zwischen BILLY CHILDISH, AERONAUTEN, COCKNEY REJECTS und ABRASIVE WHEELS, deren "When the Punx go marching in" im Randale-Finale von "Kulturfestival" Tribut gezollt wird. Arschtretend, groovend, swingend und eben oft stampfend. Nee, mit Hamburger Schule-Bürschlein hat der Typ nix an der Mütze. "I hate everybody, I hate everyone. ItŽs not that I donŽt like you, I just donŽt like noone. I donŽt care where you come from, I donŽt care for your name. I hate everybody, I hate you all the same.", heißt es da unter anderem auch mal auf Englisch. Oder auch (in dem Überhit der Platte): "Es wird alles in Tränen enden, ganz egal was ihr auch tut. Hört auf Euch zu verschwenden, junge Leute hört mir zu. Lasst alles fallen und sausen, es ist alles längst versiebt. Fangt schleunigst an zu Saufen und dann singt dieses Lied. Going down the river in my old mudboat..." Eine erstklassige Bordsteinkante auf der es sich die Genossen Ironie, Wut und Melancholie da gemütlich gemacht haben. Nimm Dir was zu Trinken, setz Dich dazu und fühl Dich zu Hause, von "Würdevoll und alt" bis zum süßen "Second Hund". Übrigens druckt der Herr inzwischen sogar seine Texte ab, was ihm zwar immer noch nicht den CHUMBAWAMBA-Orden am schwarz-roten Strumpfband einbringt, aber doch ein Fortschritt ist. Anyway, lasst uns böse alte Säcke werden und ihnen unsere verbrauchten Zähne auf die Lack- und Nike-Schuhe spucken, wenn wir uns schon neue schnitzen müssen...
- ATAKEKS
presse:
>>> "Was Wollen Sie?" fragt GUZ auf seinem Kasettendebüt im Jahre 1985 die Hörer. Wer aber von GUZ spricht, meint irgendwie auch Averells, PSOZ, Freds Freunde, Freds Freunde Revival Band, the Hunchbacks, the Buffalo Ballet, Chabis!, Raumpatrouille Rimini, Die Zorros, Jerry J. Nixon, Zeno Tornado. Alles Projekte oder Pseudonyme, die wenigstens in Teilen die Handschrift von Oliver Maurmann tragen. Daneben ist der Mann hinter GUZ auch noch Teil der Aeronauten.
Vor und nach einer LP mit dem Titel "Die Gute Nachricht" (1989) tourt der Musiker mit dem Schlagzeuger Hipp Mathis (später Mann am Bass der Aeronauten) und Bruno Amann durch die Schweiz und Süddeutschland. Kurz darauf löst sich die Band jedoch auf. Hipp und Olifr gründen dann 1991 zusammen mit Daniel Daujourd`hui, Roger Greipel, Roman Bergamin und Samuel Hartmann die Aeronauten, die in ähnlicher Form auch heute noch bestehen. Zunächst starten die Musiker als Punks. Doch recht schnell findet die Band ihren eigenen Stiefel, der textlich sogar den eigenen Fans einen Tritt ins Gesäß verpasst. Die noch etwas abgedrehteren Momente erspart der kreative wie umtriebige Frontmann den Aeronauten. Richtig absurdes erscheint unter dem Namen GUZ.
Bereits 1991 erscheint die erste GUZ-LP "Am Go-Go Snack", die Richie Records 2005 als CD neu auflegt. Gleiches passiert mit der zweiten Vinyl in Albumlänge "The Choice Of A New Generation", das erstmals 1995 erscheint. Aus den Kassetten-Frühwerken des Schweizers zimmert der Literat Franz Dobler 1996 für das Hamburger Lado-Label die Anthologie "In Guz We Trust". Ab diesem Zeitpunkt setzt GUZ auch als solcher mal alleine, mal mit Band seine Solostücke Live und in Farbe um. 1998 erscheint "Starquick" zwei Jahre später kommt letztmalig auf Lado "We Do Wie Du" raus. <<< (http://www.laut.de/)
artist website:
http://www.myspace.com/guzmusik
discography:
2005 - Am Go-Go Snack (Re-Release von 1991)
2005 - The Choice Of A New Generation (Re-Release von 1995)
2003 - Geheime Weltenregierung
2000 - We Do Wie Du
1998 - Starquick
1996 - In Guz We Trust : Anthology
konzerte:
17.04.08 D-Wien, Ost Klub
18.04.08 D-Graz, Forum Stadtpark
23.04.08 D-Karlsruhe, Alte Hackerei
24.04.08 D-Bremen, Lagerhalle
25.04.08 D-Berlin, Luzia
26.04.08 D-Hamburg, Pudel Salon ------Achtung ! Terminänderung.
27.04.08 Live bei KenFM (Radio Fritz)
28.04.08 D-Hannover, Chez Heinz
29.04.08 D-Leipzig, Moritzbastei
30.04.08 D-Nürnberg, K4
01.05.08 D-München, 59 to 1
02.05.08 D-Stuttgart, Zwölfzehn
03.05.08 CH-Thun, Mokka
08.05.08 CH-Bern, Cafe Cairo
09.05.08 CH-St.Gallen, Palace
10.05.08 CH-Zürich, El Lokal
28.06.08 CH-Schaffhausen, RaSA Fest /Stadtpark Mosergarten


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