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So, 27.01.2019 Black Sea Dahu in der Kruemelkueche

Konzert
vermutlich 19:00 h
Black Sea Dahu
http://blackseadahu.bandcamp.com/
http://www.blackseadahu.com/
http://www.facebook.com/blackseadahu
http://www.youtube.com/watch?v=EDggGVRxzyA

Eintritt tba
mehr info folgt bald


In der Musik von Black Sea Dahu verbinden sich "wunderbare, mehrstimmige Gesaenge mit Cathreins dunkler, warmer Stimme als Markenzeichen, untermalt von Cello, Gitarre, Bass, Keys und Schlagwerk. Musik, die beruehrt, Kraft gibt und authentisch sowie spuerbar ist, weil hier echte Menschen am Werk sind. Und unabhaengig der Zukunftsaussichten wird klar: Am Ende bleibt die Musik."
INFO
"White Creatures" - das Debuetalbum von Black Sea Dahu - ist genau die Art von Platte, die deine innere Architektur neu ordnet und die dich letztendlich die Welt und dich selbst in einem neuen Lichte betrachten laesst. Wenn du es zulaesst. Drueckt man auf Play, begibt man sich im Grunde auf die Suche nach einer Vision, betrachtet man eine Darstellung menschlicher Verfassung, gleich einem Roentgenbild, so wie Saengerin und Songwriterin Janine Cathrein sie erlebt. Die gesamte Reise - denn danach fuehlt es sich an - ist eine kiesige und staubige, aber reich orchestrierte und filmische Lesart urbaner Folk-Aesthetik. Die Arrangements, durchweg riesig, unterstuetzen und verstaerken das sorgsam abgestimmte und emotional getraenkte Songwriting - so wie man es eigentlich eher von Kuenstler_innen mit umfangreichem Ś vre erwarten wuerde. Black Sea Dahu dagegen startet gerade erst.

"White Creatures" wurde ueber einen Zeitraum von vier Jahren geschrieben und dann in einem abgelegenen Studio in Giske, Norwegen, in 17 konzentrierten und intensiven Tagen aufgenommen. Janine erinnert sich, dass "(...) die meisten Sessions zwischen 15 und 20 Stunden dauerten. Ich musste mich voellig blosslegen, um diese Gefuehle rauszulassen und spaetestens nach 10 Tagen Aufnahme wird man einfach verrueckt!" Tatsaechlich war kreativer Wahnsinn eine Konstante waehrend des gesamten Prozesses. Produzent und Engineer Gavin Gardiner (The Wooden Sky) brachte zudem einige unorthodoxe Methoden ins Spiel, um die Band "in the zone" zu bringen. Einmal wurde die ganze Gang losgeschickt, vor Ort eine Hochzeit zu sprengen. Sie wurden sofort entdeckt und rausgeworfen, aber das hat die gesamte Energie im Studio veraendert! Ein anderes Mal wurde Janines Schwester Vera angehalten, auf einem Hocker zu stehen, waehrend sie im voellig dunklen Studio eine Sonnenbrille trug, direkt vor ihrem Gesicht ein St

roboskop aus einem Handy, was ihr schliesslich beim Take einer speziellen Gitarrenlinie half. Um den Zauber des Augenblicks einzufangen, wurden Gesang und Hauptinstrumente live direkt auf Band aufgenommen - mit einigen behutsamen Overdubs und Texturen, die spaeter hinzugefuegt wurden.

In Singer/Songwriter-Tradition ist "White Creatures" nicht nur ein sehr persoenliches Dokument, sondern auch ein sehr intimer wie grosszuegig angelegter und einladender Raum. In ihn einzutreten ist wie einer alchemistischen Verwandlung beizuwohnen, ja, daran teilzunehmen: Alles Alltaegliche wird verzaubert. "White Creatures" sickert in die erwachende Wirklichkeit. Die festen, konzeptuellen Grenzen zwischen Stadt und Natur loesen sich voellig auf (sie waren nie wirklich da, um genau zu sein). Die Welt wird eins, wenn auch nur voruebergehend und als Versprechen. Zeit und Raum fallen in sich zusammen, Erinnerungen ueberlagern sich mit dem unerschoepflichen Strom des unersaettlichen und maechtigen Jetzt. Die steinigen, bluesigen Elemente des Lebens - die Unzufriedenheit, die Einsamkeit, Kummer, die gelegentliche Taubheit des Geistes; was wir sonst als die haessliche Seite des Lebens betrachten - werden ploetzlich sowohl kostbar als auch schoen. Sie werden nicht nur ertraeglich, sondern z

u einem Portal hin zu persoenlicher Ekstase. Das Leben als Kunst und umgekehrt. Was es braucht, um dorthin zu gelangen, erfordert die selbstvernichtende Offenlegung und die totale Hingabe der Kuenstlerin - und auf "White Creatures" gibt es nichts als eben das!

Eine bunte, Merry Prankster-maessige Gang, hat Janine Cathrein geholfen, ihre klangliche Vision zu verwirklichen: Simon Cathrein (ihr juengerer Bruder, gelernter Forstwart, Cellist, Perkussionist und Keyboarder), Vera Cathrein (ihre aeltere Schwester, Zeltnaeherin, Gitarristin und Bassistin), Paul Maerki (Stadtnomade, gelernter Polygraf, Gitarrist und Bassist), Nick Furrer (Barista, Schlagzeuger, Perkussionist), Ramon Ziegler (Lehrer, der Mann fuer Piano und Keyboard). Und je nach Gelegenheit findet sich diese Crew/Familie in immer unterschiedlicher Form zusammen, um die Musik von Black Sea Dahu aufzufuehren; als Duo, als Quintett, oder einfach alle zusammen. Zum Schluss noch einige Worte ueber Janine Cathrein selbst. Sie ist eine Dichterin in Klang und Wort, eine Visionaerin, Homedelivery Disponentin und eine hoellische Fahrradkurierin. Sie ist ausserdem bekannt dafuer, selbstgemachte Erdbeermarmelade und Chili-Oel gegen Gitarren-, Schlagzeug-, Tasten-, Bass- und Gesangsunterricht einzutauschen.

Location: Kruemelkueche
Ort: Johanniterstrasse 28, 47053 Duisburg

 
 
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