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Fr, 19.04.2019 Marius Ziska im TORTUGA

Beginn: 20 Uhr //
Marius Ziska (FO) : Melancholischer Indie-Pop von den Faeroeer-Inseln
http://www.mariusziska.com
http://www.youtube.com/watch?v=1WtmdNxScB0
Eintritt frei!



Eine fesselnde musikalische Geschichte aus dem hohen Norden
Drei Jahre liessen sich Faeringer um Marius Ziska mit der Produktion eines neuen Albums Zeit. Drei Jahre, in denen die Bandmitglieder mit einigen positiven wie auch negativen Schicksalsschlaegen umgehen mussten. Jahre, in denen jeder auf seine eigene Weise gereift ist. Doch beginnen wir am Anfang. War "Recreation", das erste Album des damaligen Quartetts aus dem Jahr 2013, noch ein rein englischsprachiges Album, entschied man sich bereits auf "Home/Heim" (2015) dazu, 50% der Songs auf faeroeisch zu singen. Fuer "Portur" (dt: Pforte) ging die Band nun den einzig konsequenten Weg und verfasste alle Songs in ihrer Muttersprache. Zudem erweiterte man die Formation um Bassist Mikael Blak, der u.a. auch fuer die Grande Dame der Faeroeer Inseln, Eivr, den Bass betaetigt. "Portur" entstand unter der Grundannahme, dass Menschen einer inneren und einer aeusseren Realitaet ausgesetzt sind, wobei die fuenf Sinne als Tore zwischen diesen beiden Realitaeten fungieren. Dabei zieht sich die Beobachtung von Menschen und ihr spezieller Umgang mit Sinneseindruecken wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Die Komplexitaet des menschlichen Wesens. Die Songwriter werfen ein Licht auf die Komplexitaet, die Schwierigkeit, ein moderner Mensch zu sein. Einige Songs kommen daher nahezu lieblich daher, waehrend andere Nummern von Frustration gepraegt sind. Im Song "Gvarin Mynd" (dt: "Naives Bild") geht es um den Wunschtraum von einer Welt voller Unschuld und Frieden, in der jeder genau der Mensch sein kann, der er sein moechte, waehrend sich das Lied "Vald" (dt. "Macht") der Tatsache widmet, dass ein grosser Teil der Menschheit von ruecksichtlosen Diktatoren, Grosskonzernen usw. kontrolliert werden. Ein ambitioniertes Projekt : sowohl textlich als auch musikalisch. Produziert wurde "Portur" von Mikael Blak, der es gemeinsam mit der Band geschafft hat, einen modernen und experimentellen Sound zu kreieren. Die Texte wurden, wie auch schon auf "Home/Heim" von Hans Jacob Kollsl verfasst. Fuer das Mastering gewann man Greg Calbi (Tame Impala, War On Drugs, Arcade Fire).

Location: Tortuga
Ort: Morgenstrasse 15, 59423 Unna

 
 
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