O'DEATH - Broken Hymns Limbs And Skin

Dienstag, 18. Januar 2022 um 16:49 - futziwolf


O'DEATH : »Broken Hymns Limbs And Skin« - CD / LP / DIGI - VÖ: 22. august 08
(City Slang/Universal) - VÖ - 18. july 2008
label/vertrieb:
http://www.cityslang.com/release/72
http://www.ernestjenning.com/band_odeath.htm
http://www.universal-music.de/inhalt/musik/

Kaum zu glauben, das O'DEATH aus New York sein sollen, das Folk-Punk-Geschrammel mutet beim ersten reinhören ein wenig nach Milwaukee und den VIOLENT FEMMES an, allerdings mit Minimalismus haben O'DEATH nichts im Sinn. The Village Voice schreibt zu Recht: "Best Appalachian Hardcore Band ".
Es fetzt gleich zu Anfand der CD ordentlich mit Banjo, Geige, einem Höllenschlagzeug, Piano und Ukulele los. Und so gehts auch weiter, auf "Legs To Sin" schreit gleich die ganze Combo den Text, danach scheint "Mountain Shifts" wie ein gedehnter DRESDEN DOLLS Song anzufangen um dann aber wieder in feinsten Hillbillie-Punk abzudrehen. Da macht das mitleiden Spaß. O'DEATH können aber auch bedächtig, wie in dem Walzer "Leininger" oder der Ballade "Crawl through Snow". Wunderbar das bluesige "On An Aching Sea", walzt sich schräg und besoffen zu einem monumentalem Gospelpunk aus. Die Jungs schreien und spielen sich wirklich die Seele aus dem Leib. Kurz vor Schluss gibt's sogar ne richtige uh-huhuh :Chor-Ballade mit "Angeline" und ganz am Ende wird darauf im besten AGAINST ME! Stil
mit I'm gonna leave her auf "Lean To" geantwortet. Großartig! Nur leider viel zu wenig Gigs in Deutschland.
Siehe unten. Unbedingt kaufen. Und nach Hamburg zum Hafenklang oder nach Amsterdam zum Take Root Festival fahren! - großmutter futziwolf
Bio/presse:
>>> Die Bandlegende besagt, dass sich die fünf Musiker aus New York auf einem Schrottplatz um ein mit Blechdosen und kaputten Flaschen behängtes Schlagzeug versammelt haben und angefangen haben zu grölen. Sänger Greg Jamie, die Multi-Instrumentalisten Gabe Darling, Jesse Newman, Bob Pycio und Schlagzeuger David Rogers-Berry folgen diesem Prinzip eigentlich noch bis heute.
Zu dem bisweilen Mitleiderregendem Geschrei gesellt sich auf "Broken Hymns, Limbs and Skin" noch eine Ukulele, mehrere Fiedeln und eben das besagte, behängte Schlagzeug, für das die fünf Punk-Folker durch ganz Brooklyn gezogen sind und sich die am schönsten klingenden Blechteile zusammengesucht haben. Inspiriert werden sie von Musik aus den Appalachen, Whiskey und persönlichen Schicksalsschlägen.
Hoffnungsschimmer in der Trostlosigkeit
Klingt trostlos, doch die Band spendiert immer wieder einen Hoffnungsschimmer. Wie der Titel "Broken Hymns, Limbs and Skin" andeutet, geht es um innere und äußere Verletzungen, vielleicht sogar um mittelschwere Katastrophen : wie beispielsweise das besungene Feuer in Peshtigo, Wisconsin um 1871.
Aber trotz aller Tragödien gelingt es der Band eben doch, sich selbst und ihre Musik immer wieder nach oben zu ziehen. So wie im letzten Song "Lean-To": Die Heimatstadt brennt und Sänger Greg Jamie will Schutt, Asche und ein unbekanntes Gegenüber verlassen. Er tut das mit einem pompösen Abschied. Bestimmt, weil er schon einen befreienden Neuanfang im Hinterkopf hat.
O'Death ist eine Band, die von der Musikjournaille als großartige Live-Band zelebriert wurde. Gleichzeitig wurde ihnen vorgeworfen, dass sie es nicht schaffen, die Energie ihrer Auftritte auf Platte zu pressen. Auf ihrem dritten Album "Broken Hymns, Limbs and Skin" wollten sie es anders machen. Und wir finden: das ist ihnen mehr als gelungen. <<< ( http://www.br-online.de/on3radio/musik/ )
>>> O`Death, das klingt düster, genauso wie der Albumtitel. Dazu noch das Cover mit den ausgeschnittenen Kindergesichtern. Doch sollte man sich nicht täuschen lassen: Die New Yorker Hillbillies zelebrieren in ihrem wilden Hinterwäldler-Gypsy-Punk nicht nur den Tod, sondern vor allem auch das Leben.
Da darf es dann schon mal etwas schräg zugehen. Ein scheinbar ungestimmtes Banjo eröffnet "Low Tide", bevor Drums und Geige den Hörer durch den Opener treiben. Wie schon beim letztjährigen "Head Home" dringt besonders der unglaublich breite Südstaatenakzent von Sänger Greg Jamie ins Ohr.
Die Platte klingt noch etwas reifer als der Vorgänger, vor allem die Unmittelbarkeit der durchklingenden Live-Atmosphäre ergreift den Hörer. Mitunter gibt es sogar wüste Ausbrüche wie in "Legs To Sin". Da muss man schon in der richtigen Stimmung oder besoffen oder beides sein, um O`Death wirklich genießen zu können.
Leichte Kost klingt in der Tat anders. Zumal die gebrochenen Hymnen der Amerikaner vor allem live ihren Charme entwickeln dürften. <<< ( http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/ )
mukke:
http://www.myspace.com/odeath
video:
O`Death - Down To Rest


YouTube-Direktlink


O`Death playing "Nimrod`s Son (Pixies)" @ Union Hall


YouTube-Direktlink


O`Death - ???


YouTube-Direktlink


artist website:
http://odeath.net/
http://www.myspace.com/odeath
O'DEATH sind:
greg jamie - vocals, guitar
gabe darling - backing vocals, ukulele, guitar, banjo, piano
davd rb - drums, whoop
bob pycior - fiddle, guitar, piano
othar the tooth collector - bass
dan sager - trombone, euphonium, keys
contact:
booking: severin@cityslang.com
discography:
2004 Carl Nemelka Family Photographs
2007 Head Home
2008 Broken Hymns, Limbs And Skin
tour:
04.Okt.2008 - 20:00 - take root festival AMSTERDAM
05.Okt.2008 - 20:00 - HAFENKLANG hamburg
08.Okt.2008 - 20:00 - POSTBAHNHOF berlin
09.Okt.2008 - 20:00 - UT CONNEWITZ LEIPZIG


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