DEAR EUPHORIA - DEAR EUPHORIA

Dienstag, 18. Januar 2022 um 17:13 - futziwolf


DEAR EUPHORIA - "s/t" - CD : VÖ : 21.02.2008
label:
http://www.stereotestkit.com/
http://www.shellshock.co.uk/

In einer der Rezensionen der Musik und der Texte von Benjamin Garcia, der den Support zu dem Duisburger Konzert der Schweden DEAR EUPHORIA macht, heißt es: "Benjamin Garcia`s Songs umschreiben Erinnerungen und Erkenntnisse während einer Reise durch Mexiko. Die Texte handeln von phantastischen Realitäten, fernen Sehnsüchten und der Dankbarkeit, auf diesem Planeten leben zu dürfen." Nun ist es eher so, dass ich eigentlich niemanden kenne, der wirklich dankbar dafür ist, auf diesem Planeten leben zu dürfen. Und obwohl auch die Texte von Elina Johansson von friedlichen Momenten und magischen Orten schwedischer Landschaften handeln, trifft der Bandname und das gleichlautende Album DEAR EUPHORIA nicht ganz die Stimmungen, die im Album vorherrschen. Minimalistisch klassisch anmutende Hymnen kreisen um die Verletzlichkeit des Zustandes des "lieben Wohlbefindens" und Verlustängste, Zerbrechlichkeit und Verlorenheit beschreiben eher den Kosmos der Schwedin. So simpel zuweilen Frau Johansson hier ihr Gefühlsleben in den Texten ausbreitet, und so kitschig manchmal auch die Arrangements klingen mögen, mit ihrer immer kurz vor dem Zusammenbruch stehenden Stimme "vollführt Elina die großen Kapriolen, springt Saltos durch brennende Reifen und über Haifischbecken." Auf einem Song gibt sich DEAR EUPHORIA auch mal rockig, und weil das den sonst sehr ruhigen Charakter des Albums stört, wird ihnen in einigen Reviews die Fähigkeit, rocken zu können, abgesprochen. Genau hier wird es aber interessant. Das fast schon nach Grace Slick klingende Stück "Not meant to have it" könnte die Vorankündigung für den Gestus des nächsten Albums von DEAR EUPHORIA sein. - großmutter futziwolf
presse:
>>>Im Infoschreiben wird schon von dunklen, grünen Wäldern, friedlich schimmernden Seen und dem schwedischen Zauber gesprochen, ganz so, wie es Elina Johanssons Albumdebüt "Dear Euphoria" gebührt. Nun macht die Johannsson aber keinen Pagan-Metal, sondern säuselt bedrückt zu eher spärlichem Instrumentarium. Das kann man deprimierend finden, aber auch verführerisch, wenn man die beiden ersten LPs von Tori Amos und das wohltuend Verlorene in der Musik von Anna Ternheim mag. Lieder, die "Oh, The Softness" heißen, sind sowieso immer gut, und "Falling Behind" taumelt exakt im selben Rhythmus voran wie Coldplays "Trouble". <<< - Jan Wigger / spiegelonline-reviews
mukke/video:
http://www.stereotestkit.com/files/sounds/dear_euphoria-snow.mp3
http://www.stereotestkit.com/files/sounds/dear_euphoria-falling_behind.mp3
artist website:
http://www.deareuphoria.net
http://www.myspace.com/deareuphoria

tour:
15. Sep. 2009 20:00 - TBA Karlsruhe
16. Sep. 2009 20:00 - Kfz Marburg
17. Sep. 2009 20:00 - Schokoladen Berlin
18. Sep. 2009 20:00 - TBA Leipzig
19. Sep. 2009 20:00 - Vorstadt Wien
21. Sep. 2009 20:00 - Glockenbachwerkstatt München
23. Sep. 2009 20:00 - Hafen 2 Offenbach
24. Sep. 2009 20:00 - Reeperbahnfestival (Hasenschaukel) Hamburg
25. Sep. 2009 20:00 - Steinbruch Duisburg
26. Sep. 2009 20:00 - Spatz & Wal Unna


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