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WARUM DENKEN ??? WARUM LESEN ??? WARUM SCHREIBEN ??? WARUM DENKEN ??? WARUM NUR??????

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Die Himmelfahrt des Demonstrationsrechts [Update 22:15]

Donnerstag, 17. Mai 2012 um 14:15 - futziwolf
Eine Übung zur Aufstandsbekämpfung?
Polizeidurchsage an Demonstranten: "Wenn Sie das Megaphon benutzen, machen Sie sich strafbar!"

> (Konstantin Wecker singt auf dem Paulsplatz durchs Megaphon.)
> Frankfurter Paulskirche: 1000 Demonstranten halten Grundgesetz in die Höhe
> Gefahr der öffentlichen Ordnung? aktuelle Bilder von der Paulskirche 
> Polizei provoziert die Leute, indem sie mit kleinen Trupps durch die Menge drängelt.
> RTL2 erzählt von gewaltbereiten Demonstranten und zeigt dabei Leute, die das Grundgesetz hochhalten.
> Katholikentag, Flughafen, Eurovision. , es ist würdelos, dass Ihr das Demokratie-Desaster in Frankfurt ignoriert.
> Liebe Medien: Heute das Versammlungsrecht, morgen ihr. Schon mal dran gedacht?
> In 10 Jahren kein Verbot von Nazi-Demos in F.a.M., aber Demos sind Gefährung der öffentlichen Ordnung?
> Attac: "Wir stellen fest: Die einzigen, die hier zu eskalieren versuchen, ist die Polizei" http://tinyurl.com/75ym883
> EILMELDUNG, Attac: "Polizeiliche Gefahrenprognose praktisch widerlegt"
> Alle DemonstrantInnen sind friedlich. Räumung nur der Ordnung halber ist faschistoid!
> Kann mir mal jemand erklären was da gerade in Frankfurt passiert? Ist das Grundgesetz in eine Bad Bank ausgelagert worden?
> Worum geht es bei eigentlich?
Nur 2 Schritte weg vom Polizeistaat?

Die schöne Seite der Kostenlosmentalität

Mittwoch, 16. Mai 2012 um 20:38 - futziwolf
Nicht das Netz ignoriert die Urheberrechte, sondern die Autoren haben keine Ahnung vom Netz. Zeit, dass sie sich damit befassen.
>>> 6.000 Autoren sprechen sich gegen das Internet aus. Die Wucht, mit der der "Wir sind die Urheber"-Aufruf in die Debatte einschlägt, ist bemerkenswert. Es ist, als hätte sich die ganze tradierte Kulturwelt Deutschlands nach längerer Überlegung nun doch entschlossen, gegen den Medienwandel einzutreten.
...die Autoren ahnen natürlich, dass der Begriff des "Autors" vom Netz - wie so vieles - radikal neu formuliert wird. Und daran ist etwas Wahres: Das Netz hat längst eine andere Praxis und einen anderen Begriff der Autorschaft entwickelt, mit dem sich so gut wie keiner der bekannteren Schriftsteller in Deutschland (Rainald Goetz ausgenommen) überhaupt nur gedanklich auseinandergesetzt hat, geschweige denn, dass deutsche Autoren damit experimentieren würden.
... Ich frage mich eher und viel konkreter, warum deutsche Autoren zum Beispiel nicht bloggen, warum sie so selten auf Facebook sind oder gar twittern. Man muss gar nicht groß mit Schreibweisen experimentieren um zu kapieren, dass Bloggen tatsächlich eine neue Form des Schreibens ist, die die alte Ästhetik der Geschlossenheit, die mit Buch und Zeitungsartikel verknüpft war, aufbricht.
Entgegen den Romantisierungen des "haptischen" Buchs könnte man glatt behaupten, dass ein Text im Netz physischer ist als ein Text im Buch oder in der Zeitung: Denn ein Text im Netz ist über Links stets sozusagen körperlich verbunden mit anderen Texten und mit Kommentaren, Gegenkommentaren und Aktualisierungen. Text im Netz ist Text in Bewegung. Was im Buch ein Zitat ist, wird im Netz zum Sprung in eine andere Welt.
... Der deutsche Literaturbetrieb sollte sich einmal dringend und unter Verzicht auf das ständige apokalyptische Wehgeschrei damit auseinandersetzen, wie das Netz das Bild des Schreibens und des Autors verändert. Nur dann kann er auch seine eigene Rolle neu definieren. >>> perlentaucher.de

WWF und Worldwatch Studie über weltweiten Raubbau

Dienstag, 15. Mai 2012 um 15:12 - futziwolf
WWF und Worldwatch legen Studien zur Umweltsituation vor
2030 brauchen wir eine neue Erde

>>> Der weltweite Raubbau an der Natur nimmt nach einer neuen Untersuchung der Umweltschutzorganisation WWF immer dramatischere Formen an. Die Menschheit beanspruche die globalen Ökosysteme inzwischen derart, dass sie rechnerisch die Kapazität von 1,5 Erden bräuchte, um ihren Bedarf wirklich nachhaltig decken zu können, erklärte der WWF in Berlin unter Berufung auf seine Studie mit dem Titel "Living Planet Report". "Macht die Menschheit so weiter, benötigen wir bis 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken", so WWF-Deutschlandchef Eberhard Brandes.
Der Studie zufolge wird der Gesundheitszustand unseres Planeten immer schlechter: Rund 2,7 Milliarden Menschen haben zumindest zeitweise zu wenig sauberes Trinkwasser, 13 Millionen Hektar Waldflächen als natürliche CO2-Senken verschwinden pro Jahr und die Artenvielfalt ist um rund 30 Prozent geringer als noch 1970 - in tropischen Regionen durchschnittlich sogar um 60 Prozent. Gründe seien unter anderem die Zerstörung natürlicher Lebensräume, die Umweltverschmutzung und der weltweite Klimawandel. "Wir müssen die Biodiversität erhalten und unseren ökologischen Fußabdruck verringern", forderte Brandes. <<< tagesschau.de
Living Planet Report 2012 (PDF)

Buchtip: Kaltes Land

Sonntag, 13. Mai 2012 um 16:29 - futziwolf
Buch gegen Hartz IV: »Kaltes Land« - Gegen die Verrohung der Bundesrepublik. Für eine humane Demokratie
In diesem Buch setzen sich über ein Dutzend Autoren mit der Zerstörung der gesellschaftlichen Solidargemeinschaft, auch "Sozialstaat" genannt auseinander und werfen die Frage auf, ob die bundesdeutsche Gesellschaft auf einen Weg in einen "kalten Faschismus" (Platta) ist und ob Harz IV als "Ein Bürgerkrieg der politischen klasse gegen die arm Gemachten" definiert werden muss (Prof. Hengsbach). Dieses Buch ist notwendig und längst schon überfallig.
In seinem Vorwort zu diesem Buch schreibt Stéphane Hessel:Ich würde mich freuen, wenn diese Publikation „Kaltes Land“ beitragen könnte zu unserem gemeinsamen Kampf gegen Entwürdigung und Armut, beitragen könnte zu unserem gemeinsamen Kampf gegen die Resignation und mithelfen könnte bei unserem friedlichen - gleichwohl sehr entschiedenen! – Widerstand gegen das Elend und die Ungerechtigkeiten auf diesem Erdball, übrigens auch in Auflehnung gegen eine oft sich gleichgültig zeigende oder sogar zynisch gebende Medienwelt.
LAIKA Verlag - 978-3-942281-24-9
Erscheint im 2.Quartal 2012 // Preis: 22,90 // 252 Seiten
SUBSKRIPTIONSPREIS: 12,60 Euro bis 28. Mai 2012 bei Bestellung direkt beim Laika-Verlag
Rezension

SoundDigger Vol.212: Hedonist Jazz // HipHop/Funk/Jazz

Freitag, 11. Mai 2012 um 14:55 - futziwolf

Schliersee - Hörspiel - Gerhard Polt zum 70.

Freitag, 11. Mai 2012 um 14:54 - futziwolf
Schliersee - Gerhard Polt zum 70.
"Ich setz mich hin und ess was, dann steh ich auf und setz mich wieder hin und trink einen Kaffee."
Hörspiel von Andreas Ammer/Gerhard Polt

Ich bin Urheber

Freitag, 11. Mai 2012 um 13:49 - futziwolf

Eine Antwort auf den unsäglichen Aufruf  der sich "bedroht" fühlenden 100 Künstler.  >>> spiegel.online >>> Aufruf
>>> Ich habe in den letzten Jahren mehr als 500 Artikel geschrieben. Ich habe an Publikationen mitgewirkt. Ich habe Fotomontagen und Kampagnen designt. Ich habe Fotos gemacht und sie zum Weiterverbreiten ins Netz gestellt. Ich habe Wikipedia-Artikel geschrieben, korrigiert und weiterentwickelt. Ich habe Interviews aufgenommen und Podcasts produziert. Ich habe Lehrvideos gedreht. Ich habe recherchiert und Reportagen gemacht. Ich habe von Demonstrationen getwittert und berichtet. Ich habe manchmal nur fünf Leser erreicht und manchmal 50.000.
... Ich habe die Schnauze voll. Ich habe keine Lust mehr mich von den gutverdienenden Urheber-Lakaien der Verwertungsindustrie beschimpfen zu lassen. Ich habe keine Lust mehr auf die Eindimensionalität dieser Debatte. Ich kritisiere die Ausbeutung von Autoren durch Verlage und Verwerter. Ich bin fertig damit, mich als Raubkopierer diffamieren zu lassen. Ich sehe nicht ein, dass Charlotte Roche oder irgendwelche Tatort-Autoren, einen Alleinvertretungsanspruch auf das Wort Urheber erheben. Ich lasse mich nicht als Prosumer titulieren. Ich will, dass Urhebern Respekt gezollt wird. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Verwertungsindustrie sterben wird. Ich will, dass wir uns selbst organisieren.
... Ich bin dagegen, dass Kunst und kreatives Schaffen auf kapitalistische Wertschöpfung reduziert werden. Ich sehe, dass das Internet von verschiedener Seite attackiert wird. Ich bin wütend. Ich werde gegen jede Einschränkung von Grund- und Bürgerrechten meine Stimme erheben. Ich werde mir die freie Meinungsäußerung und den freien Fluss von Wissen und Information von niemandem nehmen lassen. Ich will noch mehr freie Informationen überall verfügbar haben. Ich werde dafür kämpfen.
Ich will die unendlichen Chancen nutzen, die das Internet bietet. Ich will, dass noch viel mehr Leute Urheberinnen und Urheber werden. Ich will das Wissen und die Kreativität der Menschheit nutzen. Ich will meinen Teil dazu beitragen. Ich werde weiter etwas schaffen, was Leute mögen oder hassen, was Menschen nutzen oder lassen können. Ich will Informationen geben und nehmen. Ich liebe Internet dafür, was es ist. Ich liebe die Freiheit. <<<
ganzer Artikel >>> metronaut

Liebe Künstler,
(Brief der TITANIC)
die Ihr den Aufruf "Wir sind die Urheber" unterschrieben habt, ...

BarCamp für Feminismus in der digitalen Gesellschaft

Mittwoch, 9. Mai 2012 um 20:47 - futziwolf
Gendercamp – Hüll, Niedersachsen: 17.-20. Mai
  >>> Das GenderCamp ist eine politische Bildungsveranstaltung rund um  Feminismus – Queer – Gender – Netzkultur – soziale Netzwerke –  Netzpolitik – digitales Leben. Es lehnt sich am Prinzip des „BarCamps“ an. Im Mai 2012 findet es zum dritten Mal im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll bei Hamburg statt.
Zielgruppe des GenderCamps sind alle, die sich für die Schnittstellen von Queer-/Feminismus und Netzkultur interessieren:Leute, die sich in beiden Welten tummeln sowie queer-feministische Szenegänger_innen, die in Netzkultur reinschnuppern wollen und Netzbewohner_innen, die sich intensiver mit Queer, Feminismus und Gender beschäftigen möchten. Du bist Feminist_in und der digitalen Netzkultur/-politik gegenüber aufgeschlossen? Auch dann bist du hier richtig.Wenn ihr euch einen Eindruck vom Gendercamp machen wollt, könnt ihr das Programm von 2010 und 2011 unter www.gendercamp.de nachlesen oder im Dokumentationsblog stöbern. >>> via netzpolitik.org

Nach Zwangsabschiebung folgt Zwangsheirat

Sonntag, 6. Mai 2012 um 16:03 - futziwolf
Zwangsabschiebung und Zwangsheirat verhindern:
Berlin –>>> Ein Indonesier wehrt sich gegen seine bevorstehende Abschiebung. In seinem Heimatland soll Herry H. umgehend heiraten. Und zwar gegen seinen Willen. Herry ist schwul.
... Er soll sich mit seinem Gepäck am Donnerstag um 12.30 Uhr auf dem Polizeipräsidium am Tempelhofer Damm einfinden. Dann wird er abgeschoben. Für Herry, ein erwachsener Mann von 32 Jahren, ein Grund mit Selbstmord zu drohen. Er fürchtet nicht nur die unerwünschte Ausreise. Sein Vater hat ihm in Indonesien eine Braut beschafft. In seinem Heimatland soll er umgehend heiraten. Und zwar gegen seinen Willen. Herry H. ist schwul.<<< berliner zeitung
Petition unterschreiben: Bleiberecht für Herry H.

Neue Platten bei Crucial Response

Mittwoch, 2. Mai 2012 um 09:22 - futziwolf

ManLiftingBanner - The revolution continues 2LP

SHIPWRECKED - The last Pagans LP

Reviews in VINYL & POLITICS

Die ausgebrannte Republik

Dienstag, 1. Mai 2012 um 19:27 - futziwolf
Depressionen und Burnout in der Multitasking-Gesellschaft
>>> Die Zahl psychischer Erkrankungen steigt. Depressionen und Burnout sind zu Volkskrankheiten geworden. Droht dem Land ein seelischer Zusammenbruch? Ein paar Gedanken zum Tag der Arbeit und zur Multitasking-Gesellschaft.
... Droht unserer Republik also der seelische Zusammenbruch? Ich halte das für durchaus möglich. Aber was hilft?
„Wacht auf, – denn eure Träume sind schlecht!“, rief der heute leider weitgehend vergessene Dichter Günter Eich (1907 – 1972) seinen Lesern zu. Die Mahnworte waren damals als Warnruf angesichts des atomaren Wettrüstens zu verstehen; rund 70 Jahre später taugen sie auch als Appell angesichts der Technisierung des Lebens schlechthin ... <<<
„Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht
erwartet! Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!“

ganzer Artikel >>> CARTA

Neues auf GUTFEELING RECORDS

Montag, 30. April 2012 um 14:20 - futziwolf
vinyl & politics:
Review, Mukke + Tourdaten im aponaut
G.Rag y los Hermanos Patchekos : Pain Perdu

Das Label für bajuwarischen Cajun-Balkan-Blues-Trash

SoundDigger Vol.211: breakcore + drum&bass :: antismap + suckz

Samstag, 28. April 2012 um 15:14 - futziwolf

BLOG.REBELLEN :: Suckz – Soul of Drum & Bass






SoundDigger Vol.210: Beats/Funk/Jazz // Faces of Miles

Freitag, 27. April 2012 um 17:43 - futziwolf